Corona: Die Schwarmdummheit der Regierenden

 

Autor: Marc DeSargeau

 

 

1. Schwarmdummheit versus Individualintelligenz

 

Naturfilmer haben es immer wieder in großartigen Aufnahmen dokumentiert: Ein Sardinenschwarm zieht friedlich durchs Meer und wird plötzlich von Delphinen eingekreist. Sie stoßen dabei Luftblasen aus und erzeugen so den Anschein einer Gefahr, der die Fische zusammentreibt. Hektisch schwimmen sie in immer enger werdenden Kreisen. Würden sie sich in alle Richtungen zerstreuen, wären sie sicher. Kein Delphin macht sich die Mühe, einem einzelnen Fischlein hinterher zu jagen. Die kollektive Panik führt dazu, dass sich jeder Fisch an dem anderen orientiert. Immer enger schwimmen sie aneinander gedrängt im Kreis. Was alle tun, kann ja unmöglich falsch sein! So wird der dichte Schwarm schließlich an die Oberfläche gedrängt und zur leichten Beute der Delphine und der Kormorane. Von Zehntausenden bleibt meist nur ein Dutzend übrig.

 

Auch in den menschlichen Gesellschaften ist Schwarmdummheit die Regel. Das Wort Schwarmintelligenz ist ein sprachliche Fiktion, ein Produkt illusionären Wunschdenkens. Dieser Begriff ist Teil des Methodenarsenals zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung, welches kürzlich hier und erstmals umfassend beschrieben wurde (1). Ein einfaches psychologisches Experiment veranschaulicht einen kleinen Ausschnitt dieses Verhaltensmusters: 200 Menschen werden gebeten, in einer Turnhalle in lockeren 3er-Reihen im Kreis zu laufen. Plötzlich schwenken 15-20 Menschen (die vorher informiert wurden) nach der Seite aus und laufen auf einen Ausgang zu. Ohne zu wissen warum und ohne zu fragen, folgen ihnen alle anderen.

 

Intelligenz ist immer Individualintelligenz, die von ererbter Begabung sowie von Fleiß und Disziplin abhängig ist. Diese Menschen erschaffen die Grundlagen der modernen Gesellschaften. Sie steigen mühsam auf das Dach des Gebäudes des Wissens in ihrem Fachgebiet und schauen von dort in unbekannte Gefilde. Damit ihre Intelligenz für die Gesellschaft von größtem Nutzen sein kann, müssen dort alle theoretisch möglichen Blickrichtungen eingenommen werden. So entstehen unterschiedliche, parallel konkurrierende Puzzleteile der Erkenntnis, aus denen sich mit der Zeit automatisch ein Bild zusammensetzt. Nur so kann man die momentane Realität einigermaßen objektiv abbilden.

 

Die Regierung darf erst Entscheidungen treffen, wenn sich aus diesen Puzzleteilen ein halbwegs erkennbares Bild geformt hat. Das gilt vor allem in Krisenzeiten. Dies verlangt u.a. sehr heterogen zusammengesetzte Expertengruppen und Krisenstäbe, die mit modernen und interaktiven Kommunikationsformen parallel Strategien und Lösungsvorschläge erarbeiten und ständig überprüfen. All dies ist jedoch nicht geschehen, wie wir u.a. durch einen ausführlichen Insider-Bericht aus dem Innenministerium wissen (2) der durch kompetente Fachleute unterstützt wurde (3). Die Reaktion der regierenden Schwarmdummheit war genau wie zu erwarten: Diffamieren, abwiegeln und einigeln.

 

Statt sich auf die Meinung weniger Virologen und der Datensammelstelle RKI zu verlassen, müssen jedoch Kontroversen und gegensätzliche Meinungen eine erwünschte und geförderte Standardmethode sein. In der Geschichte der Wissenschaften kamen die bahnbrechenden Erkenntnisse fast immer von Außenseitern.

 

 

2. Die Schwarmdummheit des Mutti-Clans

 

Die Schwarmdummheit dieses Clans ist im Laufe der Zeit durch ein altes Selektionsprinzip entstanden: Die Einäugige kann nur unter Blinden als Königin überleben. So haben wir eine Regierung von Jasager-Amateuren erhalten. Wie das funktioniert, wurde kürzlich in einer ganz neuartigen „Faction“, also einer Verbindung von Fakten und Fiktionen, dargestellt (4). Hier werden die Transkripte von Geheimreden eines fiktiven Bundesfinanzministers ständig mit Vorschlägen zur Gegenpropaganda und Diffamierung durchsetzt, die ein bezahlter Spin-Doctor verfasst hat. So werden bei jedem Thema schonungslose Analysen der Realität und drastische, aber praktisch umsetzbare Vorschläge zum Umbau unserer Demokratie mit der politisch korrekten Diffamierung derselben verbunden. Dr. med. H. Fiechtner, MdL hat bereits in zwei gestischen Lesungen Ausschnitte aus diesem Buch vorgetragen (5,6). Weitere Lesungen werden folgen.

 

Die Bildung von Abnicker-Clans in Regierung und Parlament ist schon in normalen Zeiten sehr problematisch, weil sie gefährlichen Fehlentwicklungen Vorschub leistet. Dr. Fiechtner hat sich dazu in einem Interview ausführlich geäußert (7). Schlimm wird es jedoch, wenn plötzliche und schlecht durchdachte Richtungsänderungen irreparable Schäden verursachen und der Clan nickt und schweigt (z.B. Energiewende, Migrantenflut oder Eurorettung).

 

Katastrophal wird die Schwarmdummheit der Regierung aber in Zeiten einer – selbst erschaffenen – Krise. Das ist gegenwärtig der Fall.

Wenn man spürt, das alles ein Fehlalarm war, greift ein starker, aber auch verfassungswidriger und gesellschaftsfeindlicher Reflex der Regierenden: Man will keinen Fehler zugeben, denn dann könnte man für die Folgen verantwortlich gemacht werden. Also drängt sich der Schwarm immer enger zusammen und sucht Bestätigung in dem, was alle Schwarmmitglieder (vermeintlich) denken und tun. Es entsteht eine Bunkermentalität. Also weiter wie bisher, auch wenn dies schließlich zur Vernichtung des hilflosen Schwarms und eines wesentlichen Teils der Gesellschaft führt. Fehler erkennen, einräumen und schnell umsteuern: Das können nur gereifte Persönlichkeiten starker Individualintelligenzen.

 

Die regierende Schwarmdummheit erzeugte einen Fehlalarm

Unsere Gesellschaft hat eine gefährliche Neigung zu Überkompensationen, die sich in der Kombination von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur äußert. Die 14 wichtigsten „politisch korrekten“ Überkompensationen sind in diesem neuen Buch beschrieben. (8). Auch hier wurde die Form einer „Faction“ gewählt, um schonungslose Analysen mit Vorschlägen zur Gegenpropaganda und Diffamierung der Kritiker zu kombinieren.

 

Inzwischen ist erwiesen, dass die Todeszahlen bei COVID-19 grob falsch sind. Es wird langsam klar, dass nur ein kleiner Teil der angeblichen Corona-Toten wirklich ursächlich an den Folgen einer SARS-CoV-2 Infektion verstorben ist. 80-90% dieser Menschen sind am Ende ihres Lebens und haben viele Vorerkrankungen. Bei ihnen kann auch jeder andere Infekt (oft wohl unerkannt und gleichzeitig mit Corona) den letzten Anstoß zum Ableben geben.

 

Dazu kommt, dass immer noch unbekannt ist, wie hoch der Durchseuchungsgrad der Bevölkerung ist. Dazu müssten mindestens einige Zehntausend zufällig ausgewählter Menschen getestet werden. Der Bezugswert für den Anteil der Verstorbenen an den Infizierten fehlt also auch. Nimmt man diese beiden Tatsachen zusammen, wird klar: die Todesraten sind doppelt falsch berechnet worden: Die Zahl der ursächlich am Virus Verstorbenen ist viel zu hoch. Deren Anteil an der Gesamtzahl der Infizierten ist rein spekulativ. Er dürfte jedoch im Bereich von 0.1 – 0,2% liegen.

 

Glücklicherweise war die COVID-19 Pandemie also ein Fehlalarm. Das konnte man natürlich in den ersten Wochen noch nicht wissen. Der bedrohliche Schatten der Erinnerung an die spanische Grippe 1918/19 erschien am Horizont. Kenntnisreiche Fachleute haben allerdings schon sehr früh darauf hingewiesen, dass es sich bei SARS-CoV-2 um ein sehr viel weniger gefährliches Virus handelt. Kinder und Menschen im Berufsleben sind sehr selten betroffen. Es gab also keinen Grund, einen Stillstand weiter Bereiche des Lebens und der Wirtschaft anzuordnen. Die bekannten Hygienemaßnahmen hätten völlig gereicht. Die Schwarmdummheit der Regierenden hat die kompetenten Mahner jedoch ignoriert. Vom folgsamen Schwarm der Massenmedien wurden sie verlacht oder diffamiert.

 

Das erste Argument gegen die Diagnose „Fehlalarm“ liegt in der Frage: Warum ist SARS-CoV-2 denn so schrecklich ansteckend? Rechtfertigt das nicht allein schon die Panik? Warum das so ist und wie sich das Virus von anderen unterscheidet wurde u.a. hier ausgeführt (9). Die Schlussfolgerung lautet: Wir werden einer Infektion eines großen Teils der Bevölkerung nicht entkommen können, auch wenn das Virus in Deutschland zunächst besiegt scheint. Wir können uns gegen die Einschleppung von außen nämlich nicht wirksam schützen. Besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern wird das Virus noch lange präsent sein. Es wird also eine zweite und dritte Welle geben. Wie auch bei Influenza, werden wir SARS-CoV-2 vermutlich nie wieder loswerden! Man kann dann aber nicht erneut das wirtschaftliche und öffentliche Leben einfrieren, ohne den Kollaps der Gesellschaft zu verursachen!

 

Das zweite Argument gegen eine Verharmlosung von COVID-19 lautet: Warum erkranken auch manche jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen schwer, wenn das Virus doch für die meisten ungefährlich ist? Ist das nicht wenigstens ein Grund zur Sorge? Es gibt jetzt aber eine Reihe von Erkenntnissen, die sich so zusammenfassen lassen: Es sind wohl überwiegend Spezialfälle, die mit unterschiedlichen genetischen Besonderheiten der Erkrankten zusammenhängen.

 

Es häufen sich z.B. die Berichte über eine Überreaktion des Immunsystems bei vielen jüngeren Erkrankten. Hier werden Botenstoffe, die Entzündungen auslösen und andere Immunzellen anlocken, in Massen ausgeschüttet. Man nennt das einen Lymphokinsturm. Dieses Phänomen verschlimmert nicht nur die Lungenentzündung, sondern führt auch zu Beeinträchtigungen anderer Organe sowie zu Blutklumpen, die Gefäße verstopfen und zum Tode führen können.

 

Wie kann so etwas zustande kommen? Dazu wurde hier (10) eine Hypothese aufgestellt. Niemand hat nämlich bisher daran gedacht, dass es sich bei einigen Patienten um eine sogenannte Typ-IV Überempfindlichkeit handeln könnte. Diese wird jedoch nur bei Menschen ausgelöst, die ein bestimmtes, genetisch festgelegtes Repertoire der Erkennungswerkzeuge von Immunzellen, den sogenannten T-Zellen, besitzen. Nun ist vor wenigen Tagen publiziert worden, dass tatsächlich viele gesunde Menschen bereits solche Zellen besitzen, die mit SARS-CoV-2 reagieren. Sie sind im Laufe von Erkältungskrankheiten entstanden, die durch andere Corona-Viren hervorgerufen wurden und richten sich gegen Virus-Komponenten, die denen von SARS-CoV-2 ähneln. Bei manchen Menschen können solche Zellen nun eine überschießende Kaskade von Abwehrreaktionen auslösen, die tödlich sind, aber nicht direkt durch das Virus verursacht werden. Man könnte das auch „genetisches Schicksal“ nennen.

 

Zudem gibt es ganz neue Daten über Fehler bzw. Varianten in verschiedenen Genen der Betroffenen. Diese sollen eigentlich für das gute Zusammenspiel der Zellen des Immunsystems sorgen. Wenn sie jedoch nicht richtig funktionieren, läuft das Immunsystem bei bestimmten Infektionen Amok. Darunter auch bei SARS-CoV-2. Eines der Gencluster, die in einer aufwändigen Studie mit einem schweren Verlauf von COVID-19 in Verbindung gebracht werden konnten, ist für die Expression von Proteinen zuständig, die mit Rezeptor für das Virus kooperieren.

 

Die gute Nachricht: Die meisten Menschen merken kaum, dass sie infiziert sind. Aber wie kommt das?

Das erschien der Wissenschaft bisher noch als ein Rätsel. Jetzt wurden jedoch bahnbrechende Erkenntnisse veröffentlicht: Sehr viele Menschen sind schon teilweise immunisiert! Sie haben nicht nur Antikörper, sondern eine viel bessere Waffe: 35-50% der untersuchten Gesunden hatten T-Zellen, die mit SARS-CoV-2 reagieren. Das ist deshalb so sensationell, weil diese Zellen viel effektiver sind als Antikörper. Sie können nämlich infizierte Zellen zerstören und so die Vermehrung des Virus eindämmen. Wie ist das zu erklären? Wie bereits gesagt: Ein großer Teil der üblichen Erkältungskrankheiten wird durch andere Corona-Viren ausgelöst. Diese neu entdeckten Killer-Zellen reagieren mit Komponenten, die auch bei SARS-CoV-2 zu finden sind. Vermutlich sind Kinder besonders gut geschützt, weil sie schon viele Infektionen mit anderen Coronaviren in der KITA und Schule durchgemacht haben. Diese Vermutung habe ich schon vor diesen Publikationen geäußert (10). Bei älteren Personen könnte das Immunsystem diese frühe Teilimmunisierung schon „vergessen“ haben, wie dies auch nach vielen Impfungen beobachtet wird.

 

Die regierende Schwarmdummheit verordnete zunächst verspätete, dann falsche und überzogene Reaktionen

Inzwischen ist allgemein bekannt, dass die Pandemie-Vorsorgepläne von 2012/13 zwar erstellt wurden, dann aber in den Schubladen verstaubten. Es gab also weder Vorräte der erforderlichen Schutzmasken und –kleidung für das medizinische Personal noch Desinfektionsmittel, Masken und Gummihandschuhe für die Bevölkerung. Ebenso fehlten die Pläne für eine sofortige Einberufung von Krisenstäben, die mit den kenntnisreichsten Vertretern aller betroffenen Lebensbereiche besetzt würden (2). Bei einem Brand entscheidet der Kommandeur und nicht der demokratisch gewählte Bürgermeister, wer und wie aus einem brennenden Haus zuerst gerettet werden soll. Genauso hätte auch die Entscheidung über die richtigen Maßnahmen solchen Gruppen hochrangiger Individual-Intelligenzen überlassen werden müssen.

 

Die Politiker – z.B. die Kanzlerin oder der Bankkaufmann im Ministersessel – dürfen in dieser Krise nur folgen und haben nichts eigenmächtig zu entscheiden. Stattdessen wurde aber der Tunnelblick weniger Virologen und einer Datensammelbehörde unter Führung eines Tierarztes zum alleinigen Kriterium von weitreichenden Fehlentscheidungen von Politikern, die hierfür weder qualifiziert noch berechtigt waren. Selbst die Krisenstäbe der Regierung waren so einseitig besetzt, dass die Gesamtfolgen eines totalen Lockdowns nie qualifiziert analysiert wurden (2). Vielleicht wäre man in kompetenten Gremien zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie in Schweden gekommen, nachdem dort ebenfalls die Chance zur frühzeitigen Eindämmung der Epidemie verpasst wurde.

 

Dass eine Pandemie-Vorsorge möglich und wirksam ist, haben unter anderem Taiwan, Südkorea, Hongkong und andere Länder bewiesen. Diese Staaten konnten die Ausbreitung schnell eindämmen, bevor sich ein unkontrollierbarer Flächenbrand entwickelte. In Deutschland wurde dieser Zeitpunkt verschlafen. Der Bankkaufmann stellte sich noch Ende Januar vor die Presse und hielt ein Übergreifen des Virus von Wuhan auf Deutschland für sehr unwahrscheinlich.

Als es zu spät war, die Infektionsketten zu verfolgen, wurden die wichtigsten Infektionsherde, nämlich Tröpfchen- und Aerosol-Infektionen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie in den Supermärkten, ignoriert. Inzwischen ist experimentell bewiesen worden, dass rund 90% aller Infektionen durch Aerosole und Mikrotröpfchen zustande kommen, die bereits beim Sprechen entstehen und dann von anderen eingeatmet werden. Dagegen helfen in geschlossenen Räumen weder Abstandregeln noch Händewaschen, denn diese winzigen Partikel können stundenlang in der Luft bleiben. Die 1,5-2 Meter Abstandsregel ist deshalb nicht nur ein schlechter Witz, sondern eine (bewusste ?) Irreführung. Es gab keine Maskenpflicht, keine Handschuhpflicht gegen Schmierinfektionen, keine Desinfektion und Ventilation aller Busse und Bahnen usw. (11). Man wollte vielleicht auch nicht zugeben, dass aufgrund der ignorierten Pandemie-Pläne hierfür alle nötigen Materialien fehlten! Wie eindeutige Experimente inzwischen gezeigt haben, wird SARS-CoV-2 weder durch chirurgische noch durch Baumwollmasken zurückgehalten. Erst als die Pandemie schon fast vorbei war, wurden - diese nunmehr noch sinnloseren - Auflagen erlassen. Was für ein Irrsinn! Mit vernünftigen Hygienemaßnahmen und starker Ventilation in geschlossenen Räumen hätte die Epidemie vermutlich den gleichen Verlauf genommen, wie jetzt nach dem totalen Shutdown. Diese Möglichkeiten wurden jedoch nicht genutzt.

 

Die regierende Schwarmdummheit ignoriert die gesundheitlichen Kollateralschäden

Zunächst ist es wichtig, die bisherigen Todesfälle, die mit einer SARS-CoV-2 Infektion einhergingen, mit anderen Todesursachen zu vergleichen. 2017/18 starben weltweit etwa 10mal mehr Menschen an der Grippewelle als im gleichen Zeitraum an COVID-19. Das allgemeine Leben lief normal weiter. Genau wie bei Influenza müssen wir akzeptieren, dass wir das neue, hochansteckende Corona-Virus nie mehr ganz loswerden.

 

Zu den gesundheitlichen Kollateralschäden des Lockdown sind vor allem die rund 2,5 Millionen Menschen zu zählen, deren Behandlungen und Operationen bisher verschoben wurden (3). Wie viele von ihnen einen verfrühten Tod starben und sterben werden, wird wohl nie analysiert werden. Hinzu kommen die Leerstände in den Krankenhäusern, die erhebliche finanzielle Verluste und z.T. Kurzarbeit beim Personal zur Folge haben.

 

Viele Lungenärzte sind der Meinung, dass die künstliche Beatmung auf den Intensivstationen die Krankheit eher verschlimmert und durch Sauerstoffmasken ersetzt werden sollte. Tatsächlich versterben 90-95% der Patienten, die dieser Prozedur unterzogen werden, welche die Krankenkassen rund 20.000 Euro pro Tag und Patient kostet.

 

Eine neue Zeitbombe tickt in Form der Legionellen, die sich in den stillgelegten Trinkwasserleitungen von Hotels, Gaststätten, Schulen und Unternehmen ausbreiten. Das geschieht schon unter Normalbedingungen. Die dadurch ausgelöste Legionellose ist eine schwere Lungenentzündung, die jährlich schätzungsweise 3000 Tote und bis zu 30.000 Erkrankte fordert. Wie viel mehr Menschen werden sterben, wenn sich nicht alle Betreiber stillgelegter Immobilien dieser Gefahr bewusst sind? Wer warnt und kontrolliert sie?

 

 

3. Szenarien des Zusammenbruchs

 

Die Hilflosigkeit der institutionalisierten Schwarmdummheit bei tödlichen Gefahren

Die fehlende Umsetzung existierender Pandemiepläne und das Versagen bei der frühzeitigen Erkennung und Eindämmung der Infektionsketten haben gezeigt, dass wir einer wirklich gefährlichen Pandemie unter der Regierung des gegenwärtigen Schwarms unterdurchschnittlicher Politiker und Administratoren hilflos ausgeliefert wären. Das könnte z.B. eine Neuauflage der spanischen Grippe sein. Es wäre aber auch ein Akt von Bioterrorismus vorstellbar. Der könnte z.B. von islamischen Terroristen ausgehen, welche sich für ihre Niederlagen an den „Ungläubigen“ im Westen rächen wollen. Es ist sogar vorstellbar, dass skrupellose Diktatoren ihre eigene Bevölkerung heimlich (zusammen mit anderen Impfstoffen) gegen ein gefährliches Virus impfen und dieses dann in anderen Ländern ausstreuen, um ihre Feinde oder Konkurrenten in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben. Auch in einem solchen Fall wären wir hilflos ausgeliefert.

 

Zudem werden die Folgen des Lockdowns für die kritische Infrastruktur auf Regierungsebene weder analysiert noch diskutiert. Man wartet einfach mal ab… (2). Klar ist bereits jetzt, dass die Anfälligkeit Deutschlands gegenüber Cyberattacken noch weiter gestiegen ist, nachdem wesentliche Schutz-Einrichtungen nur noch eingeschränkt arbeiten. Hinzu kommt, dass die millionenfache Verlagerung von Arbeiten auf schlecht geschützte Home-Offices auch ganz neue Möglichkeiten für Cyberattacken und Wirtschaftsspionage eröffnet. Man kann nur hoffen, dass sie nicht genutzt werden. Dies gilt insbesondere für die Energieversorgung, die Wasserversorgung und die Telekommunikation (2).

 

Nicht Atombomben, sondern Bioterrorismus und Cyberattacken sind die tödlichen Gefahren für moderne Gesellschaften, wenn sie von schlafwandelnder Schwarmdummheit geführt werden. Hier gibt es nämlich kein Gleichgewicht der wechselseitigen Abschreckung.

 

Der dumme Schwarm glaubt nicht an seinen Untergang, bis er gänzlich zerstört ist

Wie der oben erwähnte Sardinenschwarm verhält sich auch die gegenwärtig regierende Schwarmdummheit: Corona könnte der sogenannte „schwarze Schwan“ gewesen sein, der das ohnehin wieder einmal aufgeblasene und marode Weltfinanzsystem so gründlich zum Einsturz bringt, wie dies bisher noch nie geschehen ist. Viele Wirtschaftswissenschaftler haben dies bereits detailliert vorausgesagt. Dr. Fiechtner hat sich hier (12) dazu geäußert.

Besonders gefährlich ist vermutlich die lawinenartige Geschwindigkeit, mit welcher sich der wirtschaftliche Einbruch durch den unsinnigen Lockdown vollziehen dürfte. Das könnte sich schnell zu einer dauerhaften Massenarbeitslosigkeit durch Insolvenzen ausweiten. Zudem ist eine Hyperinflation als Folge der Schwemme ungedeckten Geldes nicht auszuschließen. So fing es auch 1923 an. Dazu kommen platzende Schuldenblasen als Folge der „Eurorettung“ und die anderen – ebenfalls nie zu tilgenden Schulden – die als Target-Salden getarnt werden. Dann werden auch die Aktienmärkte und viele Banken kollabieren. Eine Kettenreaktion in die Katastrophe ist schließlich nicht mehr aufzuhalten. 1929 waren auch alle Regierenden monatelang sorglos und zuversichtlich, bis die Lawine der Weltwirtschaftskrise über sie hereinbrach. Optimismus ist keine rationale Kategorie.

 

Wenn ein großer Teil der Bevölkerung seine Arbeit und seine Ersparnisse verliert, dann ist es auch mit der duldsamen Bequemlichkeit und dem Vertrauen auf den Mutti-Schwarm vorbei (12). Die Ereignisse von 1923 und 1929 haben uns gezeigt, wie schnell und wie drastisch so etwas passieren kann. Dann wird der regierende Schwarm sich genauso panisch zusammendrängen und im Kreise drehen, bis er vernichtet ist, wie dies die Sardinen tun.

 

Das hierfür nur ein paar Demonstrationen von einigen Hunderttausenden Menschen vor Kanzleramt und Bundestag reichen, ist nicht schwer zu prognostizieren. Da helfen auch keine Polizisten oder Schlapphüte. Man braucht sich nur den Zusammenbruch der scheinbar viel stabileren und gewalttätigeren Regime des ehemaligen Ostblocks ansehen. Das ging ganz fix und gewaltlos. Allerdings hat sich auch hier keine „Schwarmintelligenz“ gezeigt: Man wusste, wogegen alle waren, aber nicht wofür. Das Interesse und die Sachkenntnis der Wähler in unserer Demokratie sind ebenfalls sehr wenig ausgeprägt, weshalb z.B. ein Wählerführerschein als Voraussetzung zur Beteiligung an Wahlen und Volksabstimmungen vorgeschlagen wurde (4).

 

Hoffentlich haben wir nach einem Zusammenbruch eine Übergangsregierung aus hochqualifizierten und menschlich integren Fachleuten, die von einem ebensolchen Parlament aus qualifizierten Individuen, d.h. zunächst ohne Parteikader, unterstützt werden. Vielleicht können sie ein Chaos verhindern und den Weg zu einer effektiveren Form von Regierung und Demokratie ebnen, wie dies kürzlich hier beschrieben wurde (4).

 

 

4. Aber wenn es doch alle so machen?

 

Was alle machen, kann falsch sein: Die Schwarmdummheit von Regierungen auf allen Kontinenten

Es ist erstaunlich, dass sehr viele Regierungen, die es nicht geschafft haben, die Ausbreitung der Infektionen im Keim zu ersticken, nunmehr dem Trend zum kompletten Shutdown folgen. Mit dabei sind auch so irrwitzige Versuche wie die in Indien oder Südafrika. Dort leben große Teile der Bevölkerung nicht nur dicht gedrängt. Sie müssen auch täglich aus dem Haus, um etwas zu verdienen. Sonst verhungern sie und ihre Familie. Eine Kontaktsperre ist einerseits nicht durchsetzbar und andererseits mörderisch.

 

Wieder ist es das gleiche Phänomen wie bei den oben erwähnten Sardinenschwärmen. Wenn so viele andere Regierungen ihr Land zum Stillstand zwingen, dann wollen sich die anderen Politiker nicht für Millionen Tote verantwortlich machen lassen, weil sie nichts getan haben. Also schließt man sich dem Schwarm an. Wieder ist das zentrale Argument: „Wenn das doch alle tun, kann es ja nicht falsch sein.“ Nein, das ist eben kein Argument. Die Mehrheit kann sich auch irren, besonders wenn sie die Stimmen der kompetenten Kritiker unterdrückt oder ignoriert. Das ist schon oft in der Weltgeschichte passiert und geschieht gerade wieder.

 

Der gehorsame Schwarm der Massenmedien applaudiert der regierenden Schwarmdummheit

Bis vor kurzem zeichneten sich alle staatlichen und Oligopol-Medien durch eine liebedienerische Hofberichterstattung aus. Warum das so ist, wurde kürzlich hier (8) beschrieben und durch radikale und praktikable Vorschläge zur Neugestaltung der Medienlandschaft ergänzt. Natürlich wurde auch die Diffamierung honoriger Wissenschaftler nicht unterlassen. Dazu eigenen sich besonders gut die Methoden der passiven Lüge, die hier (1) kürzlich im ersten Handbuch solcher Methoden zusammengestellt wurden. Die honorigen Kritiker der Überreaktionen mussten sich an alternative Medien wenden. Genau wie in diesem Buch beschrieben, wurden sie dann dem unsinnigen Vorwurf der Nähe zu „Rechten“ und „Verschwörungstheoretikern“ ausgesetzt.

 
Erstaunlicherweise können sich auch die Hofberichterstatter plötzlich um 180 Grad drehen, wenn sie erkennen: „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing.“ So hat sich die Berichterstattung der größten und buntesten. Zeitung über Nacht von liebedienerischem Lob zu harscher Kritik gewandelt, nachdem eine US-amerikanische Investmentfirma das Medienkonglomerat de facto übernommen hatte. Dass deren Chef ein Freund von Trump ist, sei nur nebenbei erwähnt. Jetzt folgen auch die Staatsmedien und große Zeitungen mit ersten zaghaften Kritiken an dem, was im Video mit dem Titel: „Das Versagen des „Mutti-Clans“: Erst verschlafen, dann überreagieren“ dargestellt wurde (13)

 

 

 

Bei den medizinischen Einschätzungen wurde u.a. auf Experten mit internationalen Verbindungen und täglichem Zugang zur neuesten Literatur zurückgegriffen. Es wäre jedoch in diesem Rahmen sinnlos, die entsprechende Fachliteratur zu zitieren. Deshalb werden nachfolgend nur Materialien mit allgemeinverständlichen Aussagen zitiert:

 

1. Müllers Manual: Bewährte Methoden zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag, 2019.

2. Lageanalyse von Oberregierungsrat Stephan Kohn, Referent KM4 (Schutz kritischer Infrastrukturen) Bundesinnenministerium, April 2020, 93 Seiten

3. Pressemittteilung der Fachwissenschaftler, die Zuarbeiten der Lageanalyse von Stephan Kohn leisteten, Achse des Guten, 11.5.2020

4. Gesetze des Tanzes der Marionetten vor der Fassade der Demokratie von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag, 2019

5. Nicht links oder rechts: WUTOP und RENAP https://youtu.be/80OjigV2P9M

6. Folgenlose Schaukämpfe https://youtu.be/TE8nzLjy2sk

7. Exklusiv-Interview mit der Epoch Times, Ein Plädoyer für den mündigen Bürger: https://youtu.be/YzI9vx8TCuQ

8. Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag, 2019

9. Corona-Quaratäne: So nicht! https://youtu.be/kLR8gThRqDA

10. Corona: Fragen und Hoffnungen https://youtu.be/19VhmqQqg8w

11. Beseitigung unterschätzter Infektionsquellen kann Rückkehr zu vielen wirtschaftlichen Tätigkeiten ermöglichen. H. Fiechtner,  Epoch Times vom 4.4. 2020.

12. Folgt eine bürgerliche Revolution auf die Corona-Krise? https://youtu.be/mNxajdzlvLw

13. Das Versagen des „Mutti-Clans“: Erst verschlafen, dann überreagieren https://youtu.be/pRH0OZt3wbM