Vermeidbare Versäumnisse und

 

Falschinformationen in der Corona-Krise

 

 

Als Video verfügbar unterhttps://youtu.be/wYsnZQk1bMA

 

 

 

Von Dr. med. Heinrich Fiechtner. MdL

 

Hinweis:

Der Inhalt dieses Artikels wurde in der Zusammenarbeit von Dr. med. H. Fiechtner (parteiloses Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg und praktizierender Arzt) mit einem internationalen Netzwerk von Experten auf dem Gebiet der Virologie und Immunologie im Umfeld des FAGULON-Verlages erarbeitet. (April 2020)

Es ist unsinnig, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben: Wuhan ist kein Modell für ganze Staaten

 

Es ist zunächst sicherlich verständlich, wenn unter dem Schock der schnellen Ausbreitung der SARS-CoV-2 Infektionen in der ganzen Welt eine Fixierung auf die radikale Vermeidung der Weitergabe des Virus erfolgt. Besonders dann, wenn das Vorbild Wuhan ein scheinbar wirksames Modell liefert.

 

Jedoch sind solche Maßnahmen nicht auf ganze Länder anwendbar, die dadurch einem wirtschaftlichen Kollaps entgegen gehen. Das ist die realistische und düstere Prognose vieler Experten: Die bereits lange existierenden Finanz- und Schuldenblasen platzen. Es kommt zu einer Kombination von Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise. Die Katastrophen von 1923 und 1929 wiederholen sich, jedoch zur gleichen Zeit. Auf diese Weise erzeugt der Versuch, eine (überschätzte) Epidemie einzudämmen, eine viel größere, gefährlichere und weit länger nachwirkende Katastrophe.

 

Die deutsche Regierung hat leider - im Gegensatz zu Taiwan, Südkorea, Hongkong, Singapur u.a. - die Anfangsphase der Epidemie verschlafen. Deshalb greifen die Maßnahmen nicht mehr, die in diesen Ländern so erfolgreich waren. Wir müssen uns also mit der unausweichlichen Ausbreitung der Infektion auf einen großen Teil der Bevölkerung abfinden.

 

Die weitgehende Einstellung des Wirtschaftslebens war unsinnig: Leicht umsetzbare Schutzmaßnahmen hätten in den meisten Betrieben ausgereicht

 

Wie andernorts (s.u.) ausführlich

in Form einer literarischen Fiktion beschrieben, haben wir es in Deutschland und in den meisten Ländern oft mit Politikern zu tun, die wie Marionetten vor der Fassade der Demokratie tanzen. Zusammen mit den durch die meisten Medien erzeugten Wahrnehmungsfiltern kann dadurch eine übertriebene, hektische Hysterie ausgelöst werden. So ist wohl auch die Weisung zum kollektiven Hausarrest entstanden.

 

Wegen der extrem hohen Infektiosität von SARS-CoV-2 werden die meisten Menschen irgendwann angesteckt werden. Nur relativ wenige - fast immer sehr alte und bereits durch Vorerkrankungen belastete Menschen - sterben (s.u.). Angesichts der verfügbaren Erkenntnisse hätten die bekannten und realisierbaren Maßnahmen zur Vermeidung/Verlangsamung der Übertragung des Virus am Arbeitsplatz, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Geschäften die gleiche Wirkung gehabt, wie die komplette Einstellung des Wirtschaftslebens.

 

Das diese Überreaktion sinnlos war, wurde durch die Lockerungen der Beschränkungen für Läden und Unternehmen am 15.4. unter Beweis gestellt. Jetzt werden plötzlich nur noch diejenigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen gefordert, die bereits zu Beginn der Epidemie leicht in den meisten Geschäften und Betrieben herstellbar gewesen wären.

 

Zu dieser Zeit war die Zahl der unerkannt infizierten Menschen sogar noch sehr viel kleiner. Insofern wird mit dieser Lockerung auch zugegeben, dass die Beschränkungen damals sinnlos und übertrieben waren. Der dadurch ausgelöste Schaden ist aber nicht leicht wieder gut zu machen und wird uns noch Jahre begleiten.

 

Warum werden die Busse und Bahnen (besonders die Haltegriffe) nicht nach jeder Runde desinfiziert? Warum gibt es keine Handschuh- und Maskenpflicht als Voraussetzung der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Supermärkte u.a. Geschäfte? Hier liegen die größten gegenwärtigen Gefahren, nachdem öffentliche Veranstaltungen abgesagt und private Kontakte minimiert wurden. Warum sollten die Menschen nicht für eine gewisse Zeit mit (gutem) Mundschutz und Gummihandschuhen arbeiten und ständig Seife und Desinfektionsmittel parat haben?

 

Taiwan, Südkorea, Hongkong, Singapur u.a. haben vorgemacht, wie es anders geht. Sie waren zudem durch Pandemie-Pläne vorbereitet, die nicht in den Schublanden der Ministerien verstaubten, sondern umgesetzt wurden.

 

Einzelmeinungen sind keine Entscheidungsgrundlage

 

Warum wurde nicht sofort ein sehr heterogenes Beratergremium zusammengestellt? Es fehlt bis heute ein Tag und Nacht arbeitendes Gremium, welches Maßnahmen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven diskutieren und so der Regierung sinnvolle Vorschläge machen könnte. Hier hätten Virologen, Epidemiologen, Intensivmediziner, Lungenfachärzte, Diagnostiker, Allgemeinmediziner, Vertreter von kleinen, mittleren und großen Unternehmen, Juristen, Fachleute der Polizei und Sicherheitsdienste, Vertreter der Pflegedienste und Altenheime, Finanzexperten und Kommunikationsexperten u.ä. vertreten sein müssen.

 

Nur so hätte jeder Aspekt der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen und zur Therapie und den gesellschaftlichen Folgen jeder Maßnahme beleuchtet werden können. Die Kommunikation eines solchen Teams braucht in der heutigen Zeit keine Meetings. Telefonate, der Austausch von Dokumenten via E-Mail, Videokonferenzen sind viel effektiver und schneller. Erst kürzlich wurde ein Netzwerk von medizinischen Fachleuten etabliert. Nun meldet sich endlich auch die nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit sinnvollen Vorschlägen zu Wort.

 

Die staatlich verbreiteten großen Fehlinformationen

 

Die erste große Falschmeldung stammte von dem gelernten Bankkaufmann und Langzeitstudent der Politologie, der es nach einer langen Karriere als Berufspolitiker zum Gesundheitsminister gebracht hat. Er stellte sich im Januar vor die Kameras und erklärte, dass der SARS-CoV-2 Ausbruch in Wuhan wohl kaum nach Deutschland überschwappen würde. Dazu kann der Kinderglaube an schnelle und wahrheitsgemäße Informationen aus der größten Überwachungsdiktatur der Welt, aus China, und an die schwerfällig und durch einen China-treuen Präsidenten geleitete WHO. Wer einmal auf höchster Ebene mit der WHO verhandelt hat, weiß wie sehr die Rücksicht auf politische und ideologische Befindlichkeiten das Handeln vieler Offizieller steuert. Wenn sie ihre wahre Meinung unter 4-6 Augen äußern, folgt oft der Satz: „Das muss aber unter uns bleiben!!“ Das ist noch besser verständlich, wenn man weiß, dass die WHO zu drei Vierteln durch private Quellen - besonders die Pharmaindustrie und die Gates-Stiftung - finanziert wird. Davon werden rund 200 Millionen für (oft luxuriöse) Reisen verwendet. Ein Schelm, wer da Abhängigkeiten vermutet! 

 

Inzwischen ist auch klar, dass China durch entschiedene Maßnahmen - statt gesichtswahrender Verheimlichung - die Ausbreitung des Virus bereits Ende Dezember/Anfang Januar hätte stoppen können. Als dann Wuhan abgeriegelt wurde, flogen sogar noch Hunderte Flugzeuge weiter in alle Welt und verbreiteten das Virus. Warum wurden eigentlich die Flüge nicht ebenfalls sofort eingestellt?

 

Aufgrund dieser Fehleinschätzungen wurden leider alle Möglichkeiten einer frühzeitigen Eindämmung der ersten Infektionsherde in Deutschland und der Vermeidung der Einschleppung weiterer Erkrankter verpasst. Wie wir wissen, geschah das Gegenteil der selbstbewussten Ankündigung des Ministers. Selbst wenn die Infektion Deutschland erreichen würde, meinte er, wäre Deutschland gut vorbereitet.

 

Nun stellt sich aber heraus, dass die Pandemie-Pläne in den Schubladen der Ministerien verstaubten. Es gab keine Mechanismen zur frühzeitigen Eindämmung von Infektionsherden (wie z.B. in Taiwan) und die Reserven der essentiellen Schutzausrüstungen und Geräte fehlten ebenfalls. Die Verfasser dieser vorsorglichen Pläne und ihre Warnungen wurden ignoriert.

 

Wie sähe eigentlich aus, wenn Deutschland Opfer eines Terroranschlages – z.B. durch die Verbreitung der Ebola-Erreger – ausgesetzt würde? Solche Möglichkeiten wurden in den Pandemie-Plänen erwähnt. Dann würde die Sorglosigkeit der Regierung mit vielen Millionen Toten bezahlt werden.

 

Begründung drastischer staatlicher Eingriffe durch scheinbar hohe Todesraten

 

Weitere Falschmeldungen kamen hinzu. Obwohl man inzwischen weiß, dass bis zu 80% der Infizierten keine oder geringe Symptome haben, werden - aufgrund der (verständlicherweise) noch unzureichenden Testkapazitäten - nur diejenigen getestet, die bei Ärzten oder im Krankenhaus mit Symptomen vorstellig werden. Dadurch entsteht eine völlig falsche Zahl der Infizierten: Alle Menschen ohne Symptome oder diejenigen, die nur eine leichte Grippe vermuten, bleiben unberücksichtigt.

 

Deshalb ist auch der Anteil der Todesfälle viel zu hoch und damit unnötig Angst einflößend. Dieser Wert muss sich natürlich auf die Gesamtzahl der Infizierten beziehen, die vermutlich bis zu 5mal, vielleicht sogar 10-20mal höher ist. Daraus ergäbe sich eine Todesrate von 0,5 bis 0.1%. Dies allerdings nur dann, wenn die meist sehr alten kranken Patienten allein durch das Virus und nicht nur mit dem Virus verstorben sind. Im letzteren (wahrscheinlichen) Fall wären die COVID-19 Todesrate noch geringer.

 

Hinzu kommt, dass viele Verstorbene nach allgemeiner Erfahrung auch durch einige der vielen anderen Erreger infiziert sein dürften, die respiratorische Erkrankungen auslösen. Das wird aber selten getestet, man konzentriert sich auf SARS-CoV2. Deren Beitrag zum Tod vieler Menschen wird als gar nicht erst in Erwägung gezogen, sonst würde sich die Todesrate noch einmal verringern.

 

Sogar der Chef des Nationalen Institutes für Infektionskrankheiten der USA, und "COVID-19 Papst" der USA, Dr. Fauci, hat kürzlich in einem Artikel bekannt, dass wir uns hier in unbekannten Gefilden bewegen und die Todesrate durchaus weit unter 1% liegen könnte. Alle, die einmal mit ihm zu tun hatten, kennen ihn als einen sehr zurückhaltenden, präzisen und immer noch im Labor arbeitenden Wissenschaftler. Er ist fast 80 und erweckt keine unberechtigten Hoffnungen!

 

Die kleineren Falschmeldungen und Überreaktionen der Regierenden.

 

Ein schönes Beispiel ist die Geschichte von den "Piraten" aus den USA, die angeblich Schutzausrüstungen für Berlin gestohlen haben. Alle Elemente dieser Story haben sich ausnahmslos als falsch erwiesen. Irgendjemand hatte sie frei erfunden. Der Berliner Senat hat das tagelang empört nachgeplappert. Genauso war es mit der angeblichen US-Übernahme einer deutschen Firma, die an Impfstoffen forscht. All diese Falschinformationen haben natürlich ein großes Echo in den Staats- und Oligarchen-Medien gefunden.

 

Auch der Potsdamer Bürgermeister hat sich hier hervorgetan. Er hetzte die Staatsanwaltschaft auf die Ärzte des Bergmann-Klinikums, die plötzlich viele SARS-CoV-2 infizierte Personen unter dem Personal und den Patienten fanden. Diese klugen Mediziner hatten allerdings nur das einzig Richtige getan: Sie ließen alle Angestellten und alle neu aufzunehmenden und existierenden Patienten testen. Natürlich fanden sie dadurch viele bislang unbekannte Fälle. Es gab also gar keinen "Ausbruch" der Infektionen in dem sehr renommierten Klinikum! Was die Klinikleitung tat, war eine segensreiche und keine kriminelle Aktion! So konnten weitere Infektionen durch Personal und Patienten verhindert werden.

 

Umstrittene Einzelbeobachtungen werden durch die mediale Resonanz zu Falschmeldungen

 

Wenn sich ein Ministerpräsident mit einem aufstrebenden Virologen vor die Kameras stellt und verkünden lässt, man habe festgestellt, dass man sich durch Schmierinfektionen an Türklinken nicht anstecken kann, lässt das natürlich aufhorchen. Man hatte in Heinsberg allerdings nur die Türklinken in den Häusern von Infizierten untersucht und nur tote Viren gefunden. Diese Klinken werden jedoch selten und nur von Menschen benutzt, die ohnehin schon vorsichtig sind, das Virus nicht zu verbreiten.

 

Unstrittig nachgewiesen ist jedoch in vielen Studien, dass das Virus mehrere Tage auf Plastik und Edelstahl überleben kann.

 

Supermarkt-Wagen und Tastaturen und Haltegriffe in Bussen und Bahnen werden täglich von Hunderten angefasst. Wenn nur einer von den vielen Menschen, die hochinfektiös sind, aber (noch) nicht wissen, dass sie sich angesteckt haben, in die Hand hustet und dort einen feinen Schleimfilm mit Millionen Viren hinterlässt, können sich daran viele anstecken, wenn sie sich später an Mund, Nase oder Augen berühren.

 

Die öffentlichen Verkehrsmittel gehören leider zu den gefährlichsten Infektionsherden. Inzwischen ist klar, dass sich das Virus nicht nur durch Tröpfchen beim Husten/Niesen verbreiten kann, sondern auch durch das Sprechen und sogar die Atmung von frisch Infizierten. In dieser Umgebung kann weder ein Sicherheitsabstand eingehalten werden, noch werden die ständig neu durchmischten Aerosole durch Masken, Lüftung u.a. Maßnahmen reduziert.

 

Natürlich hat auch ein erfahrener Arzt und Gesundheitspolitiker mit seinen Datenanalysen zur öffentlichen Verunsicherung beigetragen. Viele Details zum molekularen Mechanismus der Infektion durch SARS-CoV-2 hat er leider nicht berücksichtigt. Insofern ist seine anfängliche Gleichsetzung der Gefahren von COVID-19 mit der saisonalen Grippe nicht richtig. Dennoch zeigen die Hochrechnungen der Todesrate auf die vermutlich bis zu 5-10mal höhere Zahl von Infizierten deutlich, dass sich diese nur wenig von derjenigen der Influenza unterscheidet. In beiden Fällen sind diese Infektionen zudem der letzte Anstoß, der zum Tod der meist sehr alten und an vielen Vorerkrankungen – und vermutlich weiteren Infekten - leidenden Menschen führt.

 

Eine selten berücksichtigte Betrachtungsweise: Die Zahl der verlorenen Lebensjahre

 

Die ganz überwiegende Zahl derjenigen, die mit oder durch Corona versterben, sind sehr alte Menschen und/oder solche mit Vorerkrankungen der Lunge, des Herzens oder des Stoffwechsels. Natürlich ist jedes Menschenleben gleich viel wert, ganz egal wie alt die Person ist und wie kurz sie vielleicht noch zu leben hätte, wäre sie nicht durch SARS-CoV-2 infiziert worden. Natürlich ist jeder Tod eines Angehörigen eine schlimme Tragödie für die Angehörigen. Allerdings sind es oft nur wenige Monate oder Jahre, um die das Leben dieser Personen durch die Krankheit verkürzt wird.

 

Wie sieht die Perspektive aber aus, wenn man die Zahl der Lebensjahre betrachtet, die Menschen durch Influenza, Selbstmorde, Unfälle oder Infektionen mit multiresistenten Keimen verlieren? Die meisten dieser Menschen hätten noch viele Jahrzehnte eines produktiven Lebens, des Wachsens und Reifens mit ihrer Familie, mit Freunden und im Beruf vor sich gehabt. Es ist also durchaus sinnvoll, die Zahl der verlorenen Lebensjahre durch Corona mit derjenigen zu vergleichen, die aufgrund anderer Todesursachen zu beklagen sind.

 

Eine solche Rechnung ließe sich auch für Deutschland und andere europäische Länder aufmachen. Als Beispiel für die überraschenden Schlussfolgerungen, die sich aus einer solchen Betrachtung ergeben, sollen hier jedoch die Daten aus den USA verwendet werden. Hier wird die durchschnittliche Lebenserwartung der Verstorbenen zugrunde gelegt. Wenn man annimmt, dass dort insgesamt 240.000 Menschen an (oder mit) SARS-CoV-2 versterben werden, dann gehen so etwa 2,9 Millionen Lebensjahre verloren. Bei den Menschen, die durch Influenza jedes Jahr ihr Leben verlieren, sind es schon 35,5 Millionen Jahre. Jedoch erhöht sich dieser Verlust bei den Selbstmorden (132,1 Millionen Jahre) und den Toten durch Unfälle (408,9 Millionen Jahre) dramatisch.

 

Mit anderen Worten, die Zahl der verlorenen Lebensjahre ist bei Unfällen etwa 140mal höher als bei einer pessimistischen Schätzung hinsichtlich der Todesfälle durch oder mit Corona in den USA.

 

Niemand spricht es aus: Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Entwicklungs- und Schwellenländern kann nicht eingedämmt werden

 

Angeregt durch die weltweiten Überreaktionen mit der Einstellung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens hat sich sogar der indische Ministerpräsident zu der unsinnigen und schädlichen Idee eines „Lockdown“ des gesamten Landes verleiten lassen. Wie soll das praktisch möglich sein, wenn ein großer Teil der Bevölkerung darauf angewiesen ist, sich täglich aus dem Haus zu begeben, um nicht zu verhungern? Wie soll in den afrikanischen Ländern oder in den durch Kriege zerfressenen arabischen Staaten das „social distancing“ funktionieren?

 

Das ist nicht nur unmöglich, es hätte auch kaum eine messbare Wirkung. Wer die Gesundheitssysteme dieser Länder und deren führende Politiker aus eigener Anschauung kennt, weiß, dass es hier aussichtslos ist, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Die Todesraten werden sicher höher sein als in den entwickelten Nationen. Dennoch dürften sie angesichts der Millionen vermeidbarer Todesfälle durch andere Infektionskrankheiten in diesen Regionen kaum ins Gewicht fallen. Auch hier werden die allermeisten Menschen ohne oder mit geringen Symptomen durch die Erkrankung kommen.

 

Dr. med. Heinrich Fiechtner ist Onkologe und Palliativmediziner mit eigener Praxis in Stuttgart und parteiloses Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Er wird in seinen Analysen durch Wissenschaftler mit einem internationalen Netzwerk auf den Fachgebieten Immunologie und Virologie unterstützt.

 

Ergänzende Literatur und Videos von Dr. Fiechtner

 

Anthony S. Fauci, Clifford Lane and Robert. R. Redfield: Covid-19 – Navigating the Uncharted, N.Engl. J. Med. 382; 13. P. 1268-1269, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMe2002387

 

Crucial Facts About Covid-19, James D. Agresti, https://www.justfacts.com/news_covid-19_crucial_facts

 

Substantial undocumented infection facilitates the rapid dissemination of novel coronavirus (SARS-CoV2), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32179701

 

Blog und Videos von Dr. Wolfgang Wordarg: https://www.wodarg.com/

 

Gesetze des Tanzes der Marionetten vor der Fassade der Demokratie, Marc DeSargeau, https://www.fagulon.de/die-mayerhof-schen-gesetze/gesetze-des-tanzes-der-marionetten-vor-der-fassade-der-demokratie/

 

Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur, Marc DeSargeau, https://www.fagulon.de/die-mayerhof-schen-gesetze/gesetze-der-symbiose-von-wunschdenken-wahrnehmungsfilter-und-selbstzensur/

 

Bewährte Methoden zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung, Marc DeSargeau, https://www.fagulon.de/m%C3%BCllers-manual-der-politischen-propaganda/

 

Video: Das Versagen des „Mutti-Clans“, (Dr. med. H. Fiechtner) Erst verschlafen, dann überreagieren, https://www.youtube.com/watch?v=pRH0OZt3wbM

 

Video: Corona-Quaratäne: So nicht! (Dr. med. H. Fiechtner) https://www.youtube.com/watch?v=kLR8gThRqDA