Folgt eine bürgerliche Revolution

 

auf die Corona-Krise?

 

 

Als Video verfügbar unter: https://youtu.be/mNxajdzlvLw

Hinweis:

Der Inhalt dieses Artikels wurde mit einem internationalen Netzwerk von Experten auf dem Gebiet der Virologie und Immunologie im Umfeld des FAGULON-Verlages und in Zusammenarbeit von Dr. med. H. Fiechtner (parteiloses Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg und praktizierender Arzt) erarbeitet. Dr. Fiechtner hat den Text im oben verlinkten Video vorgetragen.  (Ende März 2020)

Können wir einer Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise noch entkommen? Ist eine Kettenreaktion vermeidbar?

 

Die ehrliche Antwort kompetenter Wirtschaftsfachleute lautet: Vermutlich entkommen wir der Katastrophe nicht! Das liegt nicht nur an den späten und inkompetenten Reaktionen der Politik-Darsteller, die sich im Laufe der Zeit in die Regierung gebuckelt haben. Sie haben sich genau so verhalten, wie es in dem Buch „Gesetze des Tanzes der Marionetten vor der Fassade der Demokratie“ beschrieben wird. Ich habe Ausschnitte daraus in zwei gestischen Lesungen als Video im Internet veröffentlicht. 

 

Allerdings gibt es noch einen anderen Grund, warum wir auf eine Hyperinflation wie 1923 und eine Weltwirtschaftskrise wie 1929 zusteuern könnten. Die damalige Hyperinflation wurde u.a. durch das massenweise Drucken von Geld ohne Wertgrundlage erzeugt. Die spätere Weltwirtschaftskrise begann mit dem Platzen einer Börsenblase. Beide Faktoren kommen traurigerweise gerade jetzt zusammen.

 

Seit Jahren warnen führende Fachleute – besonders wenn sie unabhängig sind – vor den riesigen Schulden- und Aktienblasen, die sich aufgestaut haben. Man hat aus der Krise 2008 wenig gelernt und die Politik hat nichts getan, um einen Lernprozess und entsprechende Veränderungen im System der Banken und des internationalen Kasino-Kapitalismus zu erzwingen.

 

Die Fachleute sagen jetzt die folgende Sequenz der Ereignisse voraus, die im Zeitraffer ablaufen dürften: Der Flut frisch gedruckten Geldes folgt ein Deflations-Shock, und zwar durch Verknappung des Angebotes. Die Aktienkurse brechen ein. Dann folgen die Pleiten der kleineren und mittleren Unternehmen und eine Massenarbeitslosigkeit. Danach fallen die „Zombie-Firmen“, was noch mehr Arbeitslose erzeugt. Schließlich beginnt in wenigen Wochen oder Monaten eine Inflation, die bald zur Hyperinflation wird. Jetzt bricht der Euro zusammen und EU ist nur noch ein hohles Gebilde. Jeder ist sich selbst der nächste. Deutschland muss schließlich (wie 1923) eine neue Währung einführen, die wenigstens teilweise durch Gold und Ländereien und Immobilien des Staates unterlegt ist. Millionen haben ihre Ersparnisse verloren.

 Bisher wurden diese „Crash-Propheten“ von vielen verlacht, jetzt scheinen ihre Vorhersagen punktgenau einzutreffen! Es wäre also vermutlich ohnehin bald zum Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems gekommen. Corona ist nur ein unerwartet früher Auslöser. Der „schwarze Schwan“ ist aufgetaucht!

 

Die allgemeine Kontaktsperre und das Einfrieren der meisten wirtschaftlichen Tätigkeiten kann relativ gefahrlos aufgehoben werden. Wie dies ohne eine medizinische Katastrophe gelingen kann, habe ich in einem anderen Video vorgeschlagen. Durch die sofortige Rückkehr zur wirtschaftlichen Tätigkeit können die Folgen des Zusammenbruchs vielleicht etwas milder ausfallen.

 

Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Finanzmärkte nicht rational, sondern emotional reagieren: Herdenmentalität und kollektive Panik haben schon den Zusammenbruch 1929 ausgelöst. Realwirtschaftlich war zunächst alles noch halbwegs in Ordnung. Vielleicht werden wir wieder Opfer der Panik von Börsenzockern und der primitiven Psychologie der Herdenpanik, bei der Daten und rationale Argumente wenig bedeuten.

 

 

Wann stürmen Massen die Regierungsgebäude? Können neue Bewegungen in wenigen Monaten die Mehrheit der Parlamente erobern?

 

Wenn die Hyperinflation in den kommenden Monaten entstanden ist und ein Brot 30-100 Euro kostet, alle Ersparnisse dahinschmelzen und die Arbeitslosigkeit unvorstellbar groß geworden ist, dann werden Massendemonstrationen auftreten, die jeden Widerstand der Regierenden zum Erliegen bringen. So war es immer, es reicht eine kritische Masse, gegen welche die Polizei nichts mehr ausrichten kann. Bei der DDR reichten ein paar Demos von einigen Hunderttausend Menschen aus. In anderen sozialistischen Ländern war es ähnlich. Selbst in den repressiven arabischen Diktaturen waren die Massen schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu besiegen.

 

Wenn also in Deutschland die erwartbare Kombination von Hyperinflation und Wirtschaftskrise eintritt, dann könnte die gegenwärtige Regierung innerhalb von Tagen zum Rücktritt gezwungen werden, wenn Hunderttausende jeden Tag vor dem Kanzleramt und dem Bundestag stehen und dies fordern. Eine Auflösung des ohnehin völlig entmachteten und funktionslosen Parlaments wäre dann die logische Folge und könnte innerhalb von Tagen ebenfalls eintreten. Damit wäre der Weg frei für eine Übergangs- und Notstandsregierung aus Fachleuten.

 

Es dürften sich in den folgenden Monaten dann schnell neue Parteien bilden. Dass derartige Bewegungen aus dem Nichts die Mehrheiten in Parlamenten erobern können, hat u.a. Macron gezeigt: Es reichten schöne Worte und ein junger Mann, der Hoffnungen weckte. Es gab nicht einmal eine veritable Krise!

 

 

Es müssen kompetente Persönlichkeiten im Rahmen einer ganz neuen Regierungsstruktur - und befreit von Parteiinteressen - die Macht übernehmen

 

Daraus ergäbe sich eine neue politische Struktur außerhalb der längst verbrauchten Parteienlandschaft, nachdem eine Übergangsregierung aus Fachleuten für einige Monate das Ruder übernommen hat. Die Arbeit dieser Regierung muss auf der respektvollen Kooperation eines sehr heterogenen Spektrums von integren Persönlichkeiten und ausgewiesenen Fachleuten und ihnen unterstellten „Machern“ beruhen und erfordert völlig neue rationale Verfahren der Auseinandersetzung und Entscheidungsfindung.

 

Das politische Marionettentheater hätte endlich ein Ende. Die Orientierung an Wunschdenken und Utopien würde einem realitätsnahen Pragmatismus weichen. So könnte vermutlich auch viele andere Probleme – von der kommenden Finanz- und Wirtschaftskrise über die Flüchtlingskrise bis hin zur kommenden Energiekrise – beraten und bewältigt werden.

 

Im Vordergrund sollten die intellektuellen Führungspersonen stehen, die von einem Team von kenntnisreichen Mitstreitern unterstützt werden. Von den ersteren gibt es genug. Oft sind es diejenigen, die in den letzten Jahren kenntnisreiche Bücher zu wichtigen Themen geschrieben haben, die jedoch von den regierenden Marionetten ignoriert und/oder diffamiert wurden. Dazu kommen die führenden Köpfe wichtiger Forschungsinstitutionen und Analysten von Banken und Thinktanks.

 

In einer solchen Übergangsregierung sind die institutionellen Interessenvertreter – also z.B. Verbandspräsidenten, Industriekapitäne, Lobbyisten etc. grundsätzlich auszuschließen. Deren Detailkenntnisse reichen selten aus. Ihre Position erlaubt ihnen zudem nicht, Meinungen und Vorschläge ohne Rücksicht auf ihre Stellung in der eigenen Organisation zu formulieren. Es warten einfach zu viele, um am Stuhl der nächst höheren Charge zu sägen. Sie müssen also vorsichtig sein und sich in Allgemeinplätze flüchten.

 

Auszuschließen sind jedoch auch die meisten Manager, da sie nicht nur Partikularinteressen vertreten müssen, sondern meistens auch abgehoben auf einer Welle ihrer Mitarbeiter schwimmen, selbst aber in der Regel ziemlich ahnungslos sind, wenn es an die Details geht. Wer einmal mit diesen Leuten zu tun hatte, nachdem sie ihren Job verloren haben, weiß das. Nur das komplizierte Netz der Fakten und deren Analyse zählt jedoch. Im operativen Hintergrund sollten diejenigen stehen, welche die beschlossenen Maßnahmen optimal organisieren und ausführen. Hier sind die Macher, Administratoren, und hochintelligente Nerds und nicht die ministeriellen Bürokraten gefragt. Diese müssen auf Hilfsfunktionen beschränkt bleiben und engmaschig kontrolliert und angeleitet werden. Viele von ihnen werden sich bald als überflüssig erweisen.

 

 

Ein Übergangsparlament ohne Parteien, welches nur aus kompetenten, integren Individuen besteht

 

Von den Mitgliedern dieser Regierung sollten Kandidaten für das Übergangsparlament vorgeschlagen werden. Diese müssen sich durch persönliche Integrität, Lebenserfahrung und fachliche Qualifikation auszeichnen, um eine Chance zu haben, als Kandidat aufgestellt zu werden. Dazu ist eine schonungslose, aber geheime Diskussion unter den Mitgliedern der Regierung und ihren Beratern nötig. Insgesamt sollte das Übergangsparlament nicht mehr als 200 Mitglieder haben. In einer demokratischen Wahl wird über diese einzelnen Kandidaten und nicht über Parteien abgestimmt. Parteien wären zu dieser Wahl grundsätzlich noch nicht zugelassen. So wird verhindert, dass Personen, die sich in Hinterzimmern nach oben gebuckelt haben, wieder in die Parlamente kommen.

 

Dieses Parlament selektiert, diskutiert und wählt schließlich die Mitglieder Regierung, deren Amtszeit zunächst auf 2 Jahre – genau wie jene des Parlaments – beschränkt würde. In dieser Zeit können neue Parteien und Organisationen entstehen und sich profilieren, die bei der folgenden Wahl – neben den einzeln wählbaren Individuen – ihre Kandidaten aufstellen können.

 

 

Pragmatische und faktenorientierte Prozesse zum Auffinden der besten Lösungen

 

Wie der Wissenschaft allgemein bekannt, gibt es nicht nur eine Meinung und eine optimale Lösung, sondern immer viele, z.T. einander widersprechende. Das ist normal und richtig. Eine politische oder wirtschaftliche Entscheidung ist niemals alternativlos. Nie! Wer das behauptet ist zu dumm, Alternativen zu erkennen oder zu faul, um danach zu suchen.

 

Es verlangt aber auch Foren, auf denen diese unterschiedlichen Erkenntnisse, Einsichten, Vorschläge, Warnungen und Aktionsprogramme vorurteilslos sowie ideologie- und eitelkeitsfrei analysiert werden können. Hierzu sind u.a. virtuelle Arbeitsgruppen innerhalb und außerhalb des Übergangsparlamentes und auf verschiedenen Ebenen der Regierung nötig, in denen sowohl die Fachleute als auch die Betroffenen eine Stimme haben. Große Entscheidungen dieser Übergangsregierung sollten durch Volksabstimmungen bestätigt werden.

 

All dies kommt fast ohne Meetings aus und wird nur über das Internet und ggf. Videokonferenzen abgewickelt. So kann schnell und interaktiv an Dokumenten gearbeitet werden. Die Kritiken und Änderungen werden innerhalb von Minuten allen Teilnehmern zugänglich gemacht. Der irrwitzig lange Ablauf der interministeriellen Abstimmung in der Regierung wird so vermieden. Gleiches gilt für die endlosen und sinnlosen Spitzentreffen, die nur darin bestehen, dass einer nach dem anderen vorbereitete Reden vorliest oder längst bekannte Positionen artikuliert.

 

Alle Diskussionen in der Regierung und im Parlament müssen zunächst unter strikter Geheimhaltung und Vertraulichkeit geführt werden, bis ein Konsens oder Kompromiss erreicht ist, der dann der Öffentlichkeit zur Diskussion und ggf. zur Abstimmung vorgestellt werden kann. Eitle Schaufensterreden und Talkshow-Auftritte darf es nicht geben. Kein Regierungsmitglied darf sich ohne Zustimmung aller anderen und ohne abgestimmtes Redeskript der Öffentlichkeit stellen.

 

 

Vermeidung von Falschmeldungen und Gerüchten in den Medien

 

Alle Fangfragen von Journalisten werden bei Pressekonferenzen dadurch vermieden, dass diese – zusammen mit Fragen aller interessierten Bürger via Internet – 1-2 Tage vorher gesammelt, analysiert und thematisch gebündelt beantwortet werden. So können auch Missverständnisse, Politiker-Sprechblasen und bewusste Fehlinterpretationen vermieden werden. Journalisten dürfen weder ein Fragemonopol noch ein Berichtsmonopol haben.

 

Auf diese Weise auch wird das ständige Gerüchteverbreiten und wichtigtuerische Geschwätz derjenigen vermindert, die sich mit ideologisch gefiltertem Halbwissen jeden Tag an Millionen Bürger wenden: Es handelt sich um die immer kleiner und immer aggressiver werdende Gruppe der journalistischen Selbstdarsteller und Sensationsjäger sowie um deren Stichwortgeber in Form von Politik-„Wissenschaftlern“. Wie immer bestätigen auch hier die Ausnahmen natürlich nur die Regel.

 

Analog zu den (übertriebenen und oft zur Zensur missbrauchten) Regeln für das Internet müssen auch für die kommerziellen Medien Regeln durchgesetzt werden, die offensichtliche Lügen mit Sanktionen belegen. Das ist keine Einschränkung der Pressefreiheit, sondern ein Zwang zur Pressewahrheit.

 

 

Ausgewählte Links:

 

Gesetze des Tanzes der Marionetten vor der Fassade der Demokratie:

https://www.fagulon.de/die-mayerhof-schen-gesetze/gesetze-des-tanzes-der-marionetten-vor-der-fassade-der-demokratie/

 

Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur:

https://www.fagulon.de/die-mayerhof-schen-gesetze/gesetze-der-symbiose-von-wunschdenken-wahrnehmungsfilter-und-selbstzensur/

 

Bewährte Methoden zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung

https://www.fagulon.de/müllers-manual-der-politischen-propaganda/

 

Markus Krall und Marc Friedrich: Alles geht schneller als erwartet: https://youtu.be/-B4m1gfwz1k

 

Dirk Müller: So schlimm wird es noch – und wer dahinter steckt! https://youtu.be/Gf4y0HoEkCU

 

Ein Plädoyer für den mündigen Bürger, Interview mit Dr. Fiechtner bei der Epoch Times: https://youtu.be/YzI9vx8TCuQ

 

Folgenlose Schaukämpfe im Parlament (gestische Lesungen und Kommentare von Dr. Fiechtner): https://youtu.be/TE8nzLjy2sk

 

Nicht links oder rechts: WUTOP und RENAP (gestische Lesungen und Kommentare von Dr. Fiechtner): https://youtu.be/80OjigV2P9M