Die wahren Ursachen der anhaltenden Corona- Welle

 

Autor: Marc DeSargeau

 

Die nachfolgenden Feststellungen basieren auf der kontinuierlichen Analyse der neuesten wissenschaftlichen Originalliteratur und der Anwendung von einfacher Logik. Zusammenfassende Informationen zu Irrtümern, Versäumnissen, Hoffnungen und Illusionen im Zusammenhang mit Corona finden sich in den separaten Artikeln der vier „Hitlisten“ zu den jeweiligen Themen auf dieser Seite.

1. Alltagsmasken und chirurgische Masken sind unwirksam

Wie aus vielen wissenschaftlichen Publikationen sowie den offiziellen Feststellungen des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte hervorgeht, können einfache Stoffmasken die winzigen SARS-CoV-2 Partikel (0,1 Mikrometer) in den Aerosolen nicht aufhalten. Sie gehen ungehindert hindurch. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen sind sie es, welche eine Hauptursache der neuen Infektionen darstellen. Auch die chirurgischen Masken haben kaum eine Wirkung. Sie sind ja auch nur für die Vermeidung der Ausscheidung von Tröpfchen während des Sprechens von Operateuren u.ä. gedacht. Tröpfcheninfektionen sind bei SARS-CoV-2 jedoch eher selten. Die Propagierung von Alltagsmasken war und ist ein gefährlicher Ausdruck von Hilflosigkeit der Politik, denn man hatte nicht vorgesorgt. Wirklich schützende Masken, Schutzanzüge und Desinfektionsmittel waren nicht vorhanden, denn die Pandemiepläne schlummerten seit 2012 in den Schubladen. 

2. Alltagsmasken sind eine (die?) Hauptquelle der Neuinfektionen

Man trägt die unwirksame Alltagsmaske in den öffentlichen Verkehrsmitteln u.ä. Situationen, in denen viele Menschen dicht zusammen stehen und glaubt sich geschützt. Die Menschen blasen sich jedoch tatsächlich die Viren direkt ins Gesicht, weil sie lauter sprechen und näher beieinander stehen als ohne Maske. Der Grund: man versteht sich schwerer mit Maske, auch weil man die Mundbewegungen des anderen nicht sehen kann. Dies gilt besonders bei Hintergrundgeräuschen in Verkehrsmitteln oder am Arbeitsplatz.

Genauso ist es auch in Altenheimen, wo fast jeder mehr oder weniger schwerhörig ist. Also blasen infizierte Bewohner oder Pflegekräfte dort häufig anderen Menschen die Viren ins Gesicht, indem sie laut und ohne größeren Abstand miteinander sprechen. Allerdings reicht auch schon ein fehlender oder langsamer Luftaustausch aus, damit sich in Zimmern und Fluren das Virus-Aerosol anreichert und für viele Stunden lebensfähig bleibt. Eine Studie hat dies mit großem experimentellem Aufwand sogar anhand eines vorbildlichen Krankenhauses gezeigt. Dort waren die höchsten Konzentrationen infektiöser Corona-Viren in den Umkleideräumen zu finden, weil die anderen Räume einen schnellen Luftwechsel hatten.

3. Lauterbach trägt heimlich die wirklich schützende Maske

Dass erst rund 12 Monate nach dem Ausbruch der Pandemie in Deutschland jetzt mit großem Tamtam eine begrenzte Zahl von FFP2-Masken an Rentner ausgegeben wird, ist für ein großes Industrieland eigentlich eine Schande. Auch sie sind nur ein gewisser Schutz gegen Aerosole, vorausgesetzt, sie werden nur einmal benutzt und korrekt angelegt. 

Wirklich effektiv sind z.B. die relativ teuren (rund 35 Euro), lange wiederverwendbaren und auswaschbaren Masken, die Fasern mit einer positiven Nettoladung haben. Weil die Membran der Viren eine negative Nettoladung hat, kleben diese beim Passieren durch diese Maske an den Fasern, zerplatzen und werden so nachweislich zu 99.9 % inaktiviert, wie zwei deutsche Institute unabhängig voneinander nachgewiesen haben. Es ist interessant zu beobachten, das einer der eifrigsten Protagonisten der Alltagsmaske (Prof. Lauterbach) nicht nur in Talkshows (in gemurmelten Nebensätzen) ihre völlige Unwirksamkeit gegen Virus-Aerosole zugibt, sondern selbst eine der o.g. Spezialmasken trägt, solange keine Fernsehkamera dabei ist. Dies wurde durch einen Zeitungsreporter festgestellt, der Lauterbach in seinem Büro interviewte und fotografierte. Ein böswilliger Beobachter könnte an das Sprichwort vom "Wasser predigen und selbst Wein trinken" erinnert werden.

4. Die Illusion der Abstandsregel

Weil SARS-CoV-2 in den ersten 3-7 Tagen einer frischen Infektion besonders in den Schleimhäuten des Nasen-Rachenraumes gebildet wird, entstehen hier bei jedem Sprechen und Atmen kleine Wolken von Viren, die sogenannten Virus-Aerosole. Sie breiten sich innerhalb von Minuten aus und bleiben für Stunden in der Luft, weil sie allein durch die natürliche Luftbewegung immer wieder verwirbelt werden. In geschlossenen Räumen reichern sie sich deshalb gefährlich an, sobald sich dort ein frisch Infizierter aufhält. Insofern ist die Abstandsregel von 1.5-2 m kaum wirksam, weil sich diese an der überholten Vermutung orientiert, dass das Virus in größeren Tröpfchen ausgeschieden würde, die sich innerhalb dieser Distanz auf den Boden absenken. Diese werden allerdings auch durch die Alltagsmasken aufgehalten, weshalb die Abstandregel doppelt sinnlos ist.

5. Wegen des hocheffektiven Infektionsmechanismus reichen relativ wenige Viren für eine Ansteckung aus

Das Virus hat einen unglaublich effektiven Mechanismus zur Infektion entwickelt, der bei anderen Erregern nicht anzutreffen ist. Dieser mehrstufige Prozess beginnt mit dem sehr festen Andocken an den primären Rezeptor ACE-2. Dann binden zwei weitere Rezeptoren (CD26 und Neuropilin), welche die Infektion der Zelle beschleunigen. All dies erklärt, warum SARS-CoV-2 zuerst den Nasen-Rachenraum infiziert, denn hier sind alle drei Rezeptoren vorhanden. Insbesondere der Neuropilin-Rezeptor ist wohl für den Geschmacks- und Geruchsverlust verantwortlich, denn er sitzt auf den entsprechenden Nervenzellen, die auf diese Weise leicht infiziert werden können. Aufgrund dieses hocheffektiven Infektionsmechanismus reichen bereits relativ wenige Viren aus, um eine Zelle zu infizieren und zu einer "Virus-Fabrik" zu machen.

6. Die unterschätzte Weitergabe der Infektion durch Kinder und Jugendliche

Wie experimentell eindeutig nachgewiesen wurde, ist ein großer Teil der Bevölkerung bereits durch eine natürliche „Impfung“ geschützt. Diese ist dadurch entstanden, dass das Immunsystem bereits durch die vielen Infektionen mit ähnlichen SARS-Viren im Zuge normaler Erkältungskrankheiten auch SARS-CoV-2 erkennt. Es gibt also bei 50-60% aller Menschen bereits eine deutlich nachweisbare Immunreaktion besonders in Form der sogenannten T-Zellen, obwohl sie nicht mit SARS-CoV-2 infiziert sind oder waren. Diese T-Zellen attackieren und zerstören infizierte Zellen und alarmieren andere Teile des Immunsystems. Das erklärt auch, warum nur ein kleiner Teil der infizierten Menschen Symptome aufweist. Besonders deutlich wird dies bei Kindern, die durch die KITA und Schule besonders viele Infektionen mit anderen SARS-Viren durchgemacht haben und deshalb ein frisch "trainiertes" Immunsystem haben, welches einer kurz zurückliegenden Impfung ähnelt.

Angesichts des oben Gesagten ist es aber falsch zu behaupten, dass Kinder keine Infektionsquelle darstellen. Das Gegenteil dürfte oft der Fall sein, weil man ja nicht merkt, dass sie infiziert sind, also keine Vorsichtsmaßnahmen trifft. Da z.B. in einer Schule mit rund 1000 Schülern der Antigentest (der nur frisch Infizierte erkennt) kürzlich bei 40 Schülern positiv war, kann man sich vorstellen, wie viele unentdeckte Infektionen unter den Schülern bestanden und bestehen. Einige Arbeiten, in denen behauptet wird, asymptotisch Infizierte könnten andere nicht anstecken, sind methodisch so absurd falsch aufgebaut, dass man sie vernachlässigen kann. 

7. Die ignorierten/verheimlichten Ansteckungswege – was kann man tun?

Überall wo viele Menschen (ganz egal ob mit oder ohne unwirksame Maske) in geschlossenen Räumen zusammen kommen und miteinander sprechen, singen und lachen, kann ein einzelner frisch Infizierter viele andere anstecken. Wie das kommt, ist in Punkt 1, 2, 4 und 5 beschrieben. Was kann man tun und was nicht?

a) Die Familien-Quarantäne muss man durch Quarantäne-Hotels ersetzen. Statt - wie in den deutschen Pandemieplänen vorgesehen (und wie in China u.a. Ländern praktiziert) - einige der leer stehenden Hotels anzumieten und dort infizierte und ansteckende Personen für rund 10 Tage zu isolieren und gesundheitlich zu überwachen, werden sie in der Familie belassen. Hinzu kommt, dass die deutsche „Zettel-und-Bleistift-Bürokratie“ sehr oft Quarantäne-Anordnungen erst verschickt, wenn der dort genannte Zeitraum schon (fast) vorbei ist. So ist die ständige Weitergabe der Infektionen nahezu unausweichlich.

b) Bevorzugte und kostengünstige Ausgabe von Masken mit kationischen Fasern (siehe Punkt 4) an alle Menschen, die in geschlossenen Räumen arbeiten und öffentliche Verkehrsmittel benutzen müssen.

c) Kostengünstige Abgabe von Antigen-Schnelltests für alle Menschen, die täglich im Kontakt mit vielen anderen stehen müssen, oder Verwandte besuchen wollen. Diese waren seit März verfügbar, die Regierung hat jedoch bis vor kurzem den Gebrauch als Home-Tests blockiert. Nach einer Nutzen-Missbrauch-Abwägung muss man sagen: Das war unsinnig und dumm.

d) Intensive Aufklärungsarbeit und Nutzung der Maßnahmen a)-c) in sozialen Brennpunkten mit hohem Anteil von Menschen aus Südosteuropa, der Türkei und arabischen Ländern durch Sozialarbeiter mit den entsprechenden Sprachkenntnissen. Hier sind kulturelle und religiöse Traditionen, Sprachbarrieren und Bildungsmängel besondere Hürden für eine effektive Prävention.

e) Intensive Aufklärungsarbeit durch Ordnungsämter und Sozialarbeiter in kleinen und mittleren Betrieben und Nutzung der Maßnahmen a)-c).

f) Festlegung von maximalen Passagierzahlen pro Wagen in öffentlichen Verkehrsmitteln, kombiniert mit Maskenpflicht und Sprechverbot.

g) Aufgrund der massiven Einschränkungen durch die gefährliche und unsinnige Familien-Quarantäne ignorieren vermutlich immer mehr Menschen die Anzeichen der Infektion und lassen sich bewusst nicht testen, solange sie nicht ernsthaft krank sind (siehe auch d)). Auch durch diese nicht kontrollierbaren und nicht erfassten Quellen der Weiterverbreitung kommt die Ausbreitung nicht zum Stillstand.

8. Sofortige Aufhebung von Lockdown und Verboten, wo nachweislich keine oder kaum Infektionen stattfinden

Die Schließung von Restaurants und Theatern erfolgte ohne wissenschaftliche Basis. Bis auf wenige Ausnahmen sind Infektionen bei Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie der Raumbelüftung nicht nachgewiesen worden. Deshalb handelt es sich hier wieder um eine Maßnahme nach dem bewährten Motto: "Ehe wir nichts tun, machen wir lieber irgendetwas" (siehe Punkt 1, 2 und 4). Man kann nirgendwo Infektionsketten besser verfolgen als in den Restaurants, Kinos und Theatern. Dort existieren nämlich für jeden Tag und jede Stunde komplette Listen mit Namen, Adressen, E-Mail und Telefonnummern von jedem Gast. Das RKI weigert sich (u.a. gegenüber dem ZDF), die Infektionszahlen in Restaurants, Kinos, Theatern u.ä. herauszugeben. Der Grund scheint offensichtlich: Es gab dort kaum Infektionen und das will man unter allen Umständen verheimlichen! Genauso wird bei der Schließung der meisten Geschäfte und Warenhäuser verfahren. Fast alle haben nur eine begrenzte Zahl von Kunden eingelassen und auf Abstände und guten Luftwechsel geachtet.

Ebenso unsinnig ist es, Demonstrationen unter freiem Himmel zu verbieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Masken getragen werden oder nicht. Der normale Wind verdünnt eventuelle Aerosol-Ausscheidungen von Infizierten in Sekundenschnelle. Insofern ist die Auflösung solcher Demonstrationen wegen angeblicher Infektionsgefahr absurd. Aus dem gleichen Grunde ist es aus wissenschaftlicher Sicht lächerlich, auf Schneepisten die Schlitten von Kindern durch die Polizei einzusammeln oder Menschen mit hohen Strafen zu belegen, wenn sie nachts mit dem Auto unterwegs sind.

9. Unsinniger Lockdown und unwirksame Masken erzeugen nachweislich höhere Infektionsraten und extreme Kollateralschäden

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den Ländern wo besonders strenge Lockdown-Maßnahmen eingeführt wurden, sind die Infektionsraten am höchsten. Die Gründe wurden u.a. in den Punkten 1,2, 4 und 7 beschrieben. Dort wo keine Maskenpflicht und keine Lockdown-Maßnahmen beschlossen wurden, sind sie am niedrigsten. Die wirtschaftlichen und menschlichen Kollateralschäden der unwirksamen Lockdown-Maßnahmen sind enorm. Den ökonomischen Schaden wird man in den kommenden Jahren beziffern können, nicht aber die Zahl der Menschen, die wegen verschobener Operationen oder Diagnosen und aus anderen Gründen verstorben sind. Diese menschlichen Kollateralschäden werden vermutlich für immer verschwiegen und ignoriert werden.

10. Das Motiv für das "weiter so" der Politik: Man kann nicht mehr zurück, das Eingestehen des eigenen Irrwegs wäre zu explosiv

Eine Eliminierung des Virus ist in Europa, den Amerikas und vielen anderen Ländern eine Illusion. Das funktioniert nur in der Frühphase einer Infektion und bei totaler Abschottung der Einreisenden durch Zwangs-Quarantäne, kombiniert mit einem hocheffizienten Tracking-System. So ist es China, Vietnam u.a. Ländern der Region, aber auch Australien und Neuseeland gelungen, Neuinfektionen zu vermeiden. In Deutschland und Europa wird das nie erreichbar sein! Allerdings hat die Weigerung der Regierung, sich mit alternativen Lösungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen und die Unterdrückung abweichender wissenschaftlicher und öffentlicher Meinungsäußerungen zu einer Situation geführt, in der man glaubt, nicht mehr zurück zu können. Ob sich daraus - in der Folge einer schweren Wirtschaftskrise - eine sehr instabile Situation entwickelt, bleibt abzuwarten.