Was sind INWOM-Experimente?

INWOM steht für „infectious word of mouth“ und beschreibt einen Komplex von Aktionen und Wettbewerben, die sich der FAGULON-Verlag ausgedacht hat und deren Wirksamkeit jetzt erprobt werden soll. Die scheinbar riesigen Möglichkeiten des Internets für Verbreitung neuer Inhalte erweisen sich (fast immer) als Illusion, da Millionen von Seiten und Milliarden von Postings zwangsläufig zu einem Schwarmverhalten führen: Die Großen werden größer, weil sie groß sind und die Kleinen werden kleiner, weil sie klein sind. (Dass sich Shitstorms oder besonders witzige Videos manchmal schnell verbreiten nährt diese – auch in den Medien verbreitete - Fehleinschätzung.)

 

Entscheidend für den Erfolg ist deshalb immer eine bestimmte kritische Masse der anfänglichen Verbreitung, das sogenannte „seeding“. Nur Unkräuter verbreiten sich ohne Saat und Pflege.

 

 

Unter dem Motto: „Cyber-Trompeten ersetzen Moneten“ brauchen wir bei den zeitlich gestaffelten Aktionen möglichst viele Leute mit einem großen sozialen Netzwerk. Sie sollten zunächst einige unsere Postings von Ausschnitten aus Neuerscheinungen (Texte, Bilder und Hörbuch-Ausschnitte) und Videos in ihren Netzwerken verbreiten. Natürlich nur solche, die sie interessant, witzig oder bemerkenswert finden. Zunächst dürfte das Motiv darin bestehen, die eigenen Pinnwände oder Blogs mit Lesenswertem anzureichern. Daraus kann sich aber auch eine Verdienstquelle ergeben, deren Details mit interessierten und wirkungsvollen "Cybertrompeten" besprochen werden, wenn Interesse daran besteht.

 

Aktionen und Wettbewerbe im Rahmen der INWOM-Experimente (siehe 1. bis 9. weiter unten) schließen sich in den nächsten Schritten an. Wieder sind die Cyber-Trompeten eingeladen, diese in ihren Netzwerken verbreiten und in Blogs und auf Foren diskutieren. Für besonders engagierte und erfolgreiche INWOM-Experimentatoren kann sich daraus auch eine Job-Option bei FAGULON ergeben.

Welche INWOM-Experimente beginnen in Kürze?

1. "Testlauf statt Blindkauf"

Buchkauf ist in der Regel ein ‚blind date’. Mundpropaganda, kurze Leseproben, Rezensionen und das Blättern in der Buchhandlung ändern daran nicht viel. Unter dem Motto „Testlauf statt Blindkauf“ ist damit begonnen worden Teile der Texte und Zitate der kommenden Neuerscheinungen "Ansichten eines Zweikäsehochs", "Geheimprojekt Übermensch", "Die fünf Mayerhof'schen Gesetze" sowie "Voxe Popse" zum freien Download oder zur Verlinkung ins Netz zu stellen. Dazu gehören oft witzige Bilder, die man u.a. auch bei Facebook sehen kann. Zusammen stellen diese Postings eine Möglichkeit dar, einen Fehlkauf zu vermeiden.

 

2. Wettbewerb „Leih einer Seite dein Gesicht“

Unter dem Motto: „Leih einer Seite dein Gesicht“ kann jeder eine Seite (oder mehrere) aus dem multimedialen Fortsetzungsroman (und nach Erscheinen der Bücher natürlich auch daraus) vorlesen und auf Video aufnehmen. Die Beiträge werden auf einer entsprechenden Fanseite auf Facebook und Youtube eingestellt und sind Teil eines Wettbewerbs, der durch die Anzahl der „likes“ entschieden wird. Vermutlich ist dabei nicht nur das Lesen selbst, sondern auch die Originalität des Lesungsortes (auf einem Baum, auf dem Klo, in der überfüllten Bahn, im Wasser etc.) entscheidend für die Gunst des Publikums.

 

Demnächst werden weitere Aktionen und Wettbewerbe im Rahmen der INWOM-Experimente angekündigt. Hier eine eine kurze Übersicht:

 

3. Booker-Parties

4. PIPMET-Wettbewerbe

5. Video-Wettbewerbe

6. FAGULON-Literaturshows (symbiotisches Theater)

7. Hintergründige Flashmobs

8. Angebote für freie Schauspielgruppen

9. Weitere Aktionen im Rahmen des INWOM-Experiments sind:

  • „Das beleuchtete Buch“
  • „Wir zetteln was an“
  • „Wir brüten was aus“
  • „Unsere Welt steht Kopf“
  • „Hier ist mit ein Licht aufgegangen“
  • „Nothing happens, unless it happens on TV“ (Zitat Saatchi)