Black Lives Matters Proteste in den USA und in Europa:

Passive Lügen auf beiden Seiten der Medaille

 

 

Autor: Marc DeSargeau

Die Aussagen in diesem Artikel basieren u.a. auf eigenen Erfahrungen und Beobachtungen,

denn der Autor hat viele Jahre in den USA gelebt und gearbeitet.

 

 

Teil 2

 

Die zweite Seite der Medaille:

Gewalt- und -Drogenkriminalität bei Schwarzen und Latinos/Hispanics

in ihren Ghettos und Gangs

 

 

Was sind passive Lügen? Wo wird die Kunst ihrer Anwendung beschrieben?

Es handelt sich bei passiven Lügen nicht um Informationen, von denen derjenige, der sie verbreitet weiß, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. In solchen Fällen ist der Lügner moralisch und manchmal auch rechtlich angreifbar. Zudem sind die gewöhnlichen Lügen in der Regel leicht zu entlarven.

Passive Lügen sind viel gefährlicher: Sie verwenden Ausschnitte der Wahrheit und verarbeiten sie in einer Weise, die beim Empfänger solcher „Informationen“ ein Bild entstehen lassen, welches mit der Realität nicht viel zu tun hat. Wenn er diese Manipulation nicht durchschaut, hat er sich gewissermaßen selbst belogen. Der passive Lügner kann seine Hände also in Unschuld waschen, er hat ja nichts Unwahres verbreitet.

Eine Sammlung solcher Methoden ist im Buch „Müllers Manual, Bewährte Methoden zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung“ zu finden.

Im nachfolgenden Text wird auf die Anwendung der Methoden passiven Lügens verwiesen, die zum jeweiligen Thema passen. Im Interesse der Vereinfachung werden für die Verweise auf Methoden der passiven Lüge Abkürzungen verwendet. Ein Beispiel: MM C-2 steht für die Methode 2 aus dem Abschnitt C (also C-2) aus Müllers Manual (abgekürzt MM).

 

 

 

Passive Lügen durch drastische Verengung des Betrachtungsrahmens (Methode MM B-1): Die Hauptfeinde der Afroamerikaner oder Latinos/Hispanics sind Menschen aus der eigenen Ethnie

Fast alle Morde in den großen Städten der USA sind Morde von Schwarzen an Schwarzen oder zwischen Latinos/Hispanics und ihren Gangs. Rund 90% aller Afroamerikaner werden durch Schwarze ermordet. Nur sehr selten ermordet ein Weißer einen Schwarzen. Ähnlich sieht es bei der Gewalt- und Drogenkriminalität aus. Für viele junge Männer sind die Gangs die eigentliche Heimat. Hier kann man sich allerdings nur bewähren und in der Hierarchie aufsteigen, wenn man sich durch kriminelle Aktionen oder durch Erfolge im Drogenhandel und anderen illegalen Aktivitäten beweist. Deshalb sind die Mitglieder oft unentrinnbar an eine Gruppe gebunden, die ihnen einerseits ein gewisses Einkommen beschert, allerdings auch unerbittlich gegen Aussteiger und Verräter vorgeht. Aus diesem Teufelskreis entkommen wenige.

Es ist eine durchaus berechtigte Vermutung, dass die höhere Zahl von SARS-CoV-2 Infizierten und Verstorbenen unter den Afro-Amerikanern nicht nur etwas mit - noch unbekannten - genetischen Differenzen zu tun hat. Wahrscheinlich ist es, dass die beengte Lebensweise und die geringere Disziplin bei der der Umsetzung von Regeln zur Vermeidung einer Infektion eine dominante Rolle spielen. Hinzu kommt sicher auch, dass viele keine oder nur unzureichende Krankenversicherung haben, deshalb zu spät einen Arzt aufsuchen (müssen).

Wenn also der Wert des Lebens von Afro-Amerikanern hervorgehoben und gewürdigt werden soll („black lives matter“, BLM), dann müssten sich die meisten Demonstrationen und Proteste gegen das sinnlose Morden, die ausufernde Gewalt und verschiedene Aspekte der Lebensweise in der eigenen Gruppe richten. In vielen Großstädten finden an jedem Wochenende Hunderte Schießereien mit vielen Toten und Schwerverletzten statt. Dort werden die "black lives" am häufigsten zerstört oder dauerhaft geschädigt.

 

Passive Lügen durch schrittweise Rahmenverschiebung (Methode MM B-2): Der sehr hohe Anteil von Schwarzen und Latinos/Hispanics in den Gefängnissen ist nicht primär Ausdruck von Diskriminierung

Zwar sind die Zahlen der in den USA inhaftierten Afroamerikaner und Latinos/Hispanics in den letzten 10 Jahren um rund 25% gesunken. Allerdings hat dies nichts an dem enorm hohen Anteil Inhaftierter dieser Bevölkerungsgruppen bezogen auf 100.000 Menschen geändert. Fasst man diese beiden Ethnien zusammen, sind es immer noch rund 1600 Inhaftierte, während sich der Anteil der Weißen bei 200 pro 100.000 bewegt, also 8 Mal geringer ist. Nahezu jede Familie von Schwarzen oder Latinos/Hispanics hat wenigstens ein Mitglied, welches entweder im Gefängnis sitzt oder dort schon war. Das ist nicht primär Ausdruck von rassistischer Diskriminierung und entwaffnender Armut, sondern auch Ergebnis der enormen Gewalt- und Drogenkriminalität in diesen Gruppen mit ihren Gangs und Ghettokulturen.

Die Art, wie Gefangene in den USA verwahrt werden, macht viele zudem eher zu abgehärteten Kriminellen als dass sie resozialisiert würden. Dort kann man oft nur dann einigermaßen überleben, wenn man sich Kraft und Härte aneignet und den Schutz einer Gang sucht. Kämpfe zwischen ihnen sind die Regel. Schwache Gefangene suchen häufig den Schutz von dominierenden Typen, was nicht selten auch in sexueller Ausbeutung endet.

 

Passive Lügen durch Verengung des Betrachtungsrahmens (Methode MM B-1): Die verschwiegenen Konsequenzen der verbreiteten Vaterlosigkeit

Immer noch wachsen 60-70% der afro-amerikanischen Kinder ohne Vater auf. Oft stammen sie von unterschiedlichen Vätern. Es war Präsident Clinton, der als Rassist beschimpft wurde, weil er die Zahl der sogenannten "welfare mothers" reduzierte. Er verfügte, dass ab dem 3. Kind das Kindergeld reduziert und bei weiteren Kindern nicht mehr gezahlt wird. Deshalb nahm die Zahl der alleinerziehenden Frauen, die sich und ihre zahlreichen Kinder durch Sozialhilfe und Kindergeld gut ernähren konnten, kontinuierlich ab. Die Frauen bekamen nun weniger Kinder und fanden häufig Jobs. Die ganz überwiegende Mehrheit von ihnen waren Schwarze oder Latinos/Hispanics. Viele Beobachter sind mit Recht der Meinung, dass die fehlende väterliche Bezugsperson für viele schwarze Jugendliche den Weg in die Gangs und damit in die Kriminalität ebnet. Dort finden sie oft Vater- oder Führerfiguren und eine Ersatzfamilie. Hier wird leichtes Geld verdient und man kann auch ohne Bildung und Fleiß in der Pyramide dieser Parallelgesellschaften aufsteigen.

 

Passive Lügen durch die Methode der "Heiligung", die keine mehr Kritik erlaubt: George Floyd wurde zynisch ermordet, war aber kein Unschuldslamm

Kaum jemand erwähnt, dass George Floyd ein früherer Karriere-Krimineller war, der ebenfalls ohne Vater aufwuchs. Er hatte sich gerade von COVID-19 einigermaßen erholt und stand zudem unter Drogen. Er hielt sich in den Jahren nach seiner letzten längeren Haftstrafe mit verschiedenen Jobs über Wasser und war offenbar einigermaßen resozialisiert. Nun wird er jedoch zu einer Art von "Heiligen" in einem vergoldeten Sarg gemacht, wie auf seinen drei (!) Trauerfeiern zu besichtigen war. Sein Martyrium war nicht nur eine kalte Routineaktion, die übrigens auch in fast allen Ländern, inklusive Deutschland, erlaubt ist. (Man kann es auch auf Videos beobachten, wenn deutsche Polizisten brutal gegen zufällige Beobachter bei Corona-Demos vorgehen.) Es war wohl auch eine private Racheaktion des Polizisten, der bei seinem Nebenjob als Türsteher in einem Nachtklub mit seinem dort ebenfalls arbeitenden Kollegen Floyd mehrfach in heftigen Streit geraten war. Nun ergab sich durch dessen Festnahme wegen Bezahlens mit ein wenig Falschgeld wohl die Gelegenheit für den aggressiven Zyniker in Uniform, sich an seinem "Kollegen" durch sinnloses Quälen und Demütigen zu rächen. Floyds Tod war sicher unbeabsichtigt, aber dennoch schuldhaft verursacht. Deshalb ist die Mordanklage gegen den Polizisten berechtigt. Warum aber hat eigentlich niemand eingegriffen, als er um sein Leben bettelte? Warum haben die Zuschauer nicht wenigstens die anderen Polizisten zum Eingreifen aufgefordert? Warum filmten die Passanten die ganze Zeit, statt dem BLM-Slogan in der Praxis Geltung zu verschaffen?

 

Passive Lügen durch Tabuisierung: Die psychologische Hängematte der "Diskriminierung"

Die schwarze Kultur und die der Latinos/Hispanics ist oft eine Ghetto-Kultur. Sie geht einher mit der Verachtung derjenigen, die nicht den gleichen Slang, das gleiche Verhalten und die gleiche Lebensweise haben, wie die dominierende Gruppe in der "community", die in Wahrheit keine Gemeinschaft ist. Ein schlimmes Schimpfwort für einen Afro-Amerikaner gegenüber seinesgleichen ist: innen weiß, außen schwarz. Gemeint ist ein Verräter an der stolzen Andersartigkeit der Schwarzen. Die schwarze Segregation in Ghettos ist oft selbstgewählt und zeigt sich u.a. auch in dem Phänomen, dass es in christlichen Gemeinden von Schwarzen kaum Weiße gibt. Gerade hier sollte doch eigentlich die unterschiedslose Mitmenschlichkeit am größten sein!

Auch in den USA ist unter den Schwarzen und Latinos/Hispanics der Bildungseifer, die unglaubliche Disziplin und Ausdauer, welche z.B. Schüler und Studenten mit asiatischen Wurzeln auszeichnen, nur selten anzutreffen. Daraus folgt natürlich, dass der Zugang zu anspruchsvolleren und einträglicheren Berufen unmöglich wird. Dieses Versagen wird nun kompensiert, indem man ständig die Keule der angeblichen rassischen Diskriminierung herausholt und jeden beschimpft, der dies nicht als Fakt anerkennt.

Leider lehnen sich viele Afro-Amerikaner und Latinos/Hispanics gern in diese Hängematte der Diskriminierung zurück. Sie können ja angeblich in der Wirtschaft und Bildung nicht erfolgreich sein, weil sie Opfer der Diskriminierung durch die Weißen sind. So kann man die Enttäuschung über das eigene Versagen unterdrücken und die Schuld auf den angeblichen Rassismus aller Weißen projizieren. Das ist bequem und besonders befreiend, wenn man sich in gelegentlichen Wutorgien entlädt. Wer sich empört, hat Recht. Das gilt nicht nur für die eigene Gruppe, sondern auch für die meisten der linken Weißen, die sich zu immer absurderen Verrenkungen vermeintlicher "politischer Korrektheit" hinreißen lassen. So entsteht eine geradezu hysterische Empfindlichkeit gegenüber lächerlichen Kleinigkeiten, die angeblicher Ausdruck rassistischer Gesinnung sein sollen. 

Es ist das gleiche Muster wie in Westeuropa: Die jungen Muslime behaupten ja auch oft, sie könnten nicht erfolgreich sein, weil die bösen Ungläubigen sie diskriminieren. Als Strafe dafür sollen sie dann aber auch ruhig eine lebenslange Alimentierung durch Sozialhilfe bezahlen und bei kriminellen Handlungen wegsehen oder mit lächerlichen Strafen reagieren. So haben es Kenner der Situation wie Buschkowsky, Heisig, Abdel-Samad, Wendt u.a. immer wieder anschaulich und resignierend beschrieben.

 

Passive Lügen durch spiegelnde Glasglocken über der Wirklichkeit (Methode MM E-1): Die weitgehend wirkungslose Unterstützung und Bevorzugung von Schwarzen und Latinos/Hispanics im Bildungssystem

Dass in den USA den Schwarzen und Latinos/Hispanics nicht nur durch das Programm der "affirmative action", die zwangsweise Durchmischung vieler Schulen ("busing") mit unterschiedlichen Ethnien und die z.T. drastische Reduktion der Anforderungen für den Zugang zum College-Studium vielfache Unterstützung zuteil wird, wollen wenige aussprechen. Hinzu kommen die Programme im Berufsleben, die mit z.T. radikalen Methoden die Diversität der Zusammensetzung der Beschäftigten auf allen Ebenen erhöhen sollen. All dies hat allerdings längst nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Gründe liegen nicht einer rassischen Diskriminierung, sondern primär in den oben aufgezeigten Ursachen. Demgegenüber steht eine aktive Diskriminierung der fleißigen und gebildeten Kandidaten mit asiatischem Hintergrund, die wesentlich höhere Hürden überspringen müssen. Dennoch überragen sie in Bildung und beruflichem Erfolg bei weitem alle anderen Bevölkerungsgruppen.

Die gelegentliche Wahrnehmung der selbst verschuldeten Unterlegenheit wird mit übertriebenem Stolz und einer schnellen Aggressionsbereitschaft kompensiert. Das Macho-Gehabe und die z.T. maßlose Arroganz junger Schwarzer, Latinos/Hispanics und der jungen männlichen Muslime in Europa ist ein Ausdruck davon. Dass die Wirtschaftsreformen von Trump vor Corona mehr Schwarze und Latinos/Hispanics in Lohn und Brot gebracht haben als die viel gepriesenen Aktionen der Präsidenten der letzten 50 Jahre, geht im lauten Geschrei über seinen angeblichen Rassismus unter. Dass für die Verwendung dieser Begriffskeulen nur Unterstellungen und Vermutungen herangezogen werden, interessiert die meisten Medien nicht. In Wahrheit ist dieser Erfolg Trumps das genaue Gegenteil von Rassismus.

 

Passive Lügen durch Manipulation des Denkens und Fühlens in der Berichterstattung in den Medien (Methode MM C-1): BLM-Proteste als Vorwand für Orgien der sinnlosen Zerstörung und Plünderung

Wie auch schon vor vielen Jahren im Falle von Rodney King und anderen, wurde der schreckliche Tod von George Floyd ein Zündfunke für gewalttätige Demonstrationen, sinnlose Brandstiftungen und massenweise Plünderungen. Die Akteure tragen das BLM-Logo vor sich her, obwohl ihr Vandalismus gerade viele derjenigen kleinen Geschäfte zerstört, die von Schwarzen in jahrelanger mühevoller Arbeit aufgebaut wurden. Sie ignorieren, dass zahllose Afro-Amerikaner in dieser Atmosphäre der Gesetzlosigkeit das Opfer von Mordanschlägen aus der eigenen Gruppe werden. Dabei entwickelt sich in vielen Städten der USA ein kollektiver Rausch. Natürlich spielt auch hasserfüllter Neid auf die Wohlhabenden und ihre Statussymbole eine Rolle. Um den Tod von George Floyd geht es schon lange nicht mehr. Er wird als Feigenblatt für die kriminelle Randale benutzt, die in einigen Städten seit Wochen andauert. Der Rausch der Massenhysterie scheint die eigene Kraft tausendfach zu verstärken. In kurzer Zeit empfinden viele Teilnehmer ein befreiendes Machtgefühl. Eben waren sie noch am unteren Ende der gesellschaftlichen Hierarchie. Die Kraft der protestierenden Massen ermöglicht den gefühlten Aufstieg zu Macht und Bedeutung. Das Machtgefüge verkehrt sich in sein Gegenteil: Nun fliehen die Polizisten oder sehen resigniert zu. Strafen sind kaum zu befürchten, weil nur wenige Täter identifiziert werden können. 

 

Passive Lügen der politischen Korrektheit (Methode MM A-1): Erinnerungen an die Wut der 68iger Revolten

Zu den jungen Schwarzen und Latinos/Hispanics gesellen sich aber auch sehr viele weiße Studenten und Schüler, die sich in der stramm links-korrekten Atmosphäre ihrer Unterrichtsanstalten eine Art von Sendungsbewusstsein der Bessermenschen angeeignet haben. Genauso fühlten sich wohl auch die Studenten bei den Demonstrationen um 1968: Man muss durch Gewalt und Zerstörung das verschlafene Establishment aufwecken und zu Veränderungen zwingen. Die Polizisten sind Feinde, weil sie angeblich die Büttel der regierenden Unterdrücker sind. Auch hier kann man seine eigene Bedeutung im Schutz und im kollektiven Rausch der lauten Masse aufblasen. Der angeblich gute Zweck der Randale rechtfertigt nahezu jedes Mittel. Mangels konkreter und praktikabler Vorschläge zur Verbesserung der Situation werden die Forderungen dieses bessermenschlichen Eifers immer absurder: Es sollen nicht nur die Gelder für wichtige Polizeieinheiten gestrichen werden. Man macht auch historische Figuren für die immer wieder angeprangerten, aber nie konkret bezeichneten, rassistischen Denk- und Verhaltensweisen verantwortlich. So erscheint es den Demonstranten logisch, sogar Statuen von Kolumbus und wichtigen Personen der amerikanischen Geschichte zu attackieren. Verängstigte Bürgermeister geben zuweilen nach und lassen sie abbauen.

 

Wann passiert das Gleiche in Deutschland?

Wie erste Beispiele zeigen, kann auch in Deutschland ein Zündfunke wie der Tod von George Floyd zu Gewaltorgien führen. Wenn dann die gut organisierten Gruppen von arabischen Clans zusammen mit jungen, entwurzelten Migranten aus dem arabischen und afrikanischen Raum zu Tausenden durch die Straßen ziehen, sind ähnliche Brandstiftungen, Plünderungen und Morde zu erwarten, wie sie gegenwärtig in den USA zum Alltag gehören. Eine besondere Gefahr stellen dann auch die durch Kämpfe in Syrien, Afghanistan u.a. Regionen abgehärteten Männer dar, die im Flüchtlingsstrom untergetaucht sind und das Sendungsbewusstsein der rechtgläubigen Djihaddisten in sich tragen. Deutschland könnte schnell zu einem Schlachtfeld werden. Auch hier werden Polizei und Regierung - genauso wie jetzt schon in den "no-go-areas" der Großstädte - hilflos zusehen. Vielleicht wird man ersatzweise noch strenger gegen Parksünder und Schwarzfahrer vorgehen, damit wenigstens dort Ordnung herrscht. Die Bessermenschen werden aus sicherer Entfernung beobachten und besorgt, aber auch verständnisvoll kommentieren.

 

Passive Lügen durch "Gut-Sprech" und "Bös-Sprech" (Methoden C-1 bis C-3): Wer sagt, dass das Leben aller Menschen einen Wert hat, wird als Rassist beschimpft und bestraft

In der politisch korrekten Hysterie in vielen Teilen der USA ist es bereits eine rassistische Äußerung, wenn man in den sozialen Medien statt "black lives matter" die offensichtlich viel humanistischere Aussage "all lives matter" posted. Es bleibt nicht nur bei hysterischem Protestgeschrei, welches natürlich die häufigsten Gefahren für das Leben von Schwarzen - nämlich die Gewalt innerhalb dieser ethnischen Gruppe - ignoriert. Die Begründungen für die Wut der selbsternannten Bessermenschen über diesen angeblichen Rassismus sind von geradezu absurder "Logik": Erst wenn die Weißen das Leben aller Schwarzen gebührend würdigen würden, dann könne man auch ihr Lebensrecht anerkennen.

Es sind schon Schuldirektoren und andere höhere Funktionsträger allein für das Posten dieser urchristlichen und humanistischen Botschaft innerhalb von Stunden entlassen worden. Da halfen auch keine nachträglichen Entschuldigungen und Demutsgesten. Sogar ein prominenter Sportler wurde aus dem Team geworfen, weil seine Ehefrau ein solches "provokantes" Posting (ohne Wissen des Ehemannes) verfasst hatte. Einige Prominente haben es gerade noch geschafft, schnell das christliche (also definitionsgemäß rassistische) Posting der schrecklichen Botschaft "all lives matter" zu löschen, bevor sich der Hass der Bessermenschen an ihnen entzünden konnte.

 

Passive Lügen durch schrittweise Rahmenverschiebung (Methode MM B-3): BLM-Demos in Deutschland und Europa

Die politisch korrekte Absurdität im Zusammenhang mit der BLM-Hysterie hat auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern sonderbare Blüten getrieben. Während man einerseits peinlich genau auf das Tragen von Masken, das Einhalten der Abstandsregeln etc. achtet und harmlose Zuschauer bzw. das Grundgesetz vor sich her tragende Demonstranten abführt, können Zehntausende dicht gedrängt ohne Masken gegen die angebliche Diskriminierung von Schwarzen und Migranten demonstrieren. Hier sieht die Polizei zu, denn unter Bessermenschen und Antifa-Aktivisten kann sich SARS-Cov-2 ja nicht ausbreiten! 

So wird schließlich auch die größte Demonstration gegen übertriebene (und oft nachweislich sinnlose) Einschränkungen aufgrund des Virus aufgelöst. Die friedlichen und fröhlichen Demonstranten stellten einen repräsentativen Querschnitt aller Gruppen der Gesellschaft dar. Sie reagierten mit Pfeifkonzerten und Buh-Rufen, gingen dann aber gewaltlos auseinander. Zur politisch korrekten Berichterstattung gehörte natürlich auch, die Zahl der Teilnehmer auf weniger als 10% der tatsächlichen Menge zu reduzieren und alle als Idioten und Corona-Leugner zu diffamieren. Wenn dann noch ein Reporter ein verdächtiges Tattoo und den Vergleich des Maskenzwanges mit dem Judenstern entdeckte, war klar, dass es sich bei vielen Teilnehmern um Rechtsradikale und Antisemiten handeln musste. So wurde es dann pflichtgemäß auch im Staatsfernsehen präsentiert. 

Sobald aber Konflikte in den deutschen Ghettos auftreten, sehen sich die Beamten schnell einer großen Gruppe kräftiger Männer gegenüber und verlassen fluchtartig die Szene. Die zuständigen Lokalpolitiker sprechen aus, dass es hier riesige rechtsfreie Räume gibt - aber niemand will das hören.

 

Passive Lügen durch schrittweise Rahmenverschiebung (Methode MM B-3): Luxusalimentierung statt Diskriminierung

In Wahrheit kann von einer Diskriminierung von Afrikanern oder Flüchtlingen in Deutschland überhaupt nicht die Rede sein. Das Verfassungsgericht hat erstaunlicherweise eine Vollalimentierung aller illegal nach Deutschland eingereisten Menschen verfügt und so einen starken Migrationsmagnet erzeugt. Diese Einwanderer, deren Einreise man aufgrund der geltenden Gesetze an der Grenze hätte unterbinden müssen, leben auf nun einem viel höheren Niveau als in ihren Heimatländern. Viele kommen aus schrecklichen Kriegsgebieten und es ist völlig verständlich, dass sie nach Deutschland und in die wenigen Länder drängen, die ihnen diese vergleichsweise luxuriösen Lebensbedingungen offerieren. Jeder von uns würde dies vermutlich ebenso tun. Besonders wenn sie viele Kinder (und z.T. mehrere Ehefrauen) haben, ist das Nettoeinkommen - inklusive Kosten für Wohnung und Krankenversicherung - sogar oft höher als das einer deutschen Familie. Das erklärt auch, warum sich fast alle Ausreisepflichtigen mit Hilfe staatlich finanzierter Anwälte erfolgreich gegen eine Abschiebung wehren, obwohl sie eigentlich als illegal eingereiste Ausländer gar kein Klagerecht vor deutschen Gerichten haben dürften. Die Realität ist also genau das Gegenteil einer „rassistischen“ Diskriminierung. Um diesem Glaubenssatz trotzdem Nahrung zu geben, lockt man zuweilen Menschen aus dem afrikanischen oder arabischen Raum vor die Fernsehkameras. Sie berichten dann einem verständnisvollen Reporter von scheelen Blicken oder angeblich herabsetzenden Formulierungen und beweisen so den Rassismus der deutschen Bevölkerung.

 

Passive Lügen durch Unterstützung des gewünschten Denkens und Fühlens durch neue Begriffe (Methode MM C-1): Die Situation in Afrika

Ein weiteres Thema von BLM-Demos ist die Misere in Afrika. Sie hat jedoch nichts mit dem Jahrzehnte zurückliegenden Kolonialismus zu tun, sondern mit den Menschen, ihrer Lebensweise und den Regierungen, die mehrheitlich Staat spielen, aber Korruption und Selbstbereicherung betreiben. Hinzu kommen brutale Diktatoren, Bürgerkriege, islamistische Terrormilizen, Stammesmilizen und Naturkatastrophen. Die einzigen afrikanischen Länder, in denen ein einheimischer Kolonialismus der Weißen existierte (Rhodesien und Südafrika) waren auch die beiden wirtschaftlich erfolgreichen und modernen Länder. Allerdings fast nur für die weißen, eingeborenen Kolonialherren. Als die schwarzen Afrikaner die Regierung übernahmen brach entweder alles zusammen (Zimbabwe) oder verschlechterte sich graduell (Südafrika). Dort ist die wirtschaftliche Vorherrschaft der Weißen allerdings noch einigermaßen ungebrochen. Die enormen Summen für Entwicklungshilfe sind weitgehend wirkungslos geblieben. Entweder verschwanden sie in den Taschen der Regierenden oder wurden für sinnlose Prestigeprojekte verjubelt. China hat Afrika inzwischen durch riesige selbst verwaltete Investitionen und raffinierte Schuldenfallen erobert. Diese Supermacht ist leise zum neuen Kolonialherren in vielen afrikanischen Ländern geworden. Dagegen protestiert niemand.