Kurzbiographie Prof. Dr. Jan Mayerhof

Mayerhof wurde vom größten Teil der Bevölkerung als die politische Lichtgestalt gesehen, auf die man Jahrzehnte gewartet hatte. Übereinstimmend zeigten viele Umfragen, dass er bei einer Direktwahl zum Bundeskanzler 85-88 % der Stimmen erhalten hätte.

 

Dieser Mann war in seiner Zeit als Professor bei den US-Eliteuniversitäten Harvard und Standford zu einem der besten Volkswirtschaftler weltweit gereift, bevor er drei Jahre lang eine führende Position in der Weltbank innehatte. Danach wurde der parteilose Mayerhof deutscher Finanzminister, weil die führenden Köpfe der Wirtschaft einen Zusammenbruch des Landes aufgrund platzender Kreditblasen, abnehmender Wettbewerbsfähigkeit und riesiger Sozialkosten durch nicht integrierbare Flüchtlingsmassen vorhersahen. Sie haben die Koalitionsparteien durch Methoden, die nur ihnen zur Verfügung stehen, gezwungen, Mayerhof zu berufen und mit weitreichenden Vollmachten auszustatten.

 

Mayerhof hatte sein Amt rund 2 Jahre lang inne und befand sich in der Endphase der Vorbereitung drastischer Reformen. Zu diesen gehörten die Einführung eines Nord-Euro bzw. die Entlassung von Griechenland, Portugal, Spanien und Italien aus dem Euro und die Rückkehr zu früheren, abwertbaren Währungen. Weiterhin hatte er Pläne zu einer Verkleinerung des Personals der EU-Zentralen auf rund 20% und eine entsprechende Reduktion der EU-Regularien erarbeitet. Dazu gehörte auch die massive Senkung des Einkommens führender Angestellter und von Abgeordneten.

 

Zudem hatte er drastische Verfahren zur Einschränkung des internationalen Finanzpokers und zur strafrechtlichen Verantwortung von Bankmanagern für Aktionen, bei denen der Staat rettend einspringen muss, vorbereitet. Dazu kam die Einführung der Beweislastumkehr bei Geldwäsche und Mafiaverdacht. Auf diese Weise muss nicht die Staatsanwaltschaft, sondern der Verdächtigte die Legalität seiner Besitztümer beweisen. In Italien und anderen Ländern ist dies schon lange bewährte Praxis. Diese Gesetzesänderung sollte mit einer großangelegten Beschlagnahmeaktion von Zehntausenden Konten und Tausenden Autos und Immobilien einhergehen.

 

Weiterhin hatte Mayerhof ein Verfahren entwickelt, wie nicht integrierbaren – vorwiegend arabischen und afrikanischen - Migranten schnell wieder in ihre Heimatländer oder ein muslimisches Land zurückgeführt werden können.  Er hatte zudem vor, die Einwanderungsreglungen nach Deutschland denen von Neuseeland anzugleichen und massive staatliche Lohnzuschüsse für hochintelligente – insbesondere asiatische -  Studienabsolventen in technischen Fächern zu gewähren, um den eklatanten Mangel von Hochbegabten in diesen Disziplinen in Deutschland zu reduzieren.

 

Für diese und viele andere Maßnahmen – u.a. die Abschaffung des Beamtenstatus, eine neue Regierungsform (SCIENAD) und eine neue Form von Firmen für die Pflichtarbeit von Langzeitarbeitslosen (PINCOM) – brauchte Mayerhof eine grundlegende Änderung der alten, unter Aufsicht der Alliierten in 3 Wochen zusammengeschriebenen Verfassung. Dies war in der in der bestehenden Koalition natürlich nicht möglich. Deshalb plante er die Schaffung einer neuen Partei von handverlesenen Mitgliedern, die charakterlich und intellektuell zu den absoluten Spitzen der Gesellschaft gehören. Auf dieser Basis erhoffte er sich – ähnlich wie in Frankreich jüngst geschehen – einen schnellen Sieg, der ihm eine absolute Mehrheit und die Kanzlerschaft einbringen würde.

 

Auf diesem Hintergrund ist verständlich, dass die große Mehrheit der Bevölkerung von einem gut getarnten Mord an Mayerhof ausgeht.