Offensichtliche Fragen

 

Frage 1: Wenn die hier vorgestellten Werke wirklich gut sind, warum erscheinen sie dann in einem neuen Kleinverlag? Warum nicht in einem der ganz großen und international aufgestellten Buchverlage? Sagt man nicht: Je bekannter der Verlag, desto besser sind die Bücher (und umgekehrt). Haben alle Großen der Branche die Manuskripte abgelehnt? Wenn ja, dann können sie auch nicht gut sein!

 

Antwort 1: Die hier vorgestellten literarischen Werke sind nie einem anderen Verlag oder einem Literaturagenten angeboten worden. Der entscheidende Grund hierfür ist: Die beiden Hauptautoren wollen anonym bleiben und keinerlei Verpflichtungen in den üblichen Bahnen des Literaturbetriebes übernehmen (Lesungen, Interviews, Talk-Shows etc.). Dies wäre jedoch beim Erscheinen der Bücher in einem Großverlag unvermeidlich. Zudem würde der Verdacht eines Lit-Leak bei einem Großverlag zu Ängsten vor Klagen u.ä. Angriffen führen, von denen sich kein Autor gerne beeinflussen lässt.

 

 

 

Frage 2: Warum bleiben die Hauptautoren des Verlages anonym?

 

Antwort 2: Aus zwei Gründen: Einerseits weil bewusst eine Gegenposition zum weit verbreiteten „Autoren-Exhibitionismus“ bzw. „Autoren-Voyerismus“ gesetzt werden soll, der die Marketing-Strategie der Großverlage und der mit ihnen verbandelten Medien bestimmt. Die Antithese lautet: „Das Buch soll glänzen – nicht der Autor!“ 

Andererseits steht bei einigen Büchern die Frage im Raum, ob es sich um ein Lit-Leak handelt, bzw. politische Insider-Informationen in der einen oder anderen Weise in die Geschichte eingeflossen sind. Insofern ist die Verwendung eines Pseudonyms auch eine Vorsichtsmaßname der Autoren für sich selbst und ihre Quellen.