Voxe Popse

 

Ein Politthriller in Form eines Bromans

 

von Marc DeSargeau

 

 

 

Was ist ein "Broman"?

Ein BROMAN ist eine neue literarische Form und steht für die Anfangsbuchstaben einer Symbiose von fiktiven Berichten, Reportagen, Online-Manuskripten, Analysen und Neuigkeiten/Leaks. 

 

Was bedeutet "Voxe Popse"?

Voxe Popse ist eine bewusste Verunstaltung des Begriffs "Vox Populi" (Stimme des Volkes), die Mayerhof benutzt hat, um ironisch darzustellen, wie weit sich Regierung und Parlament in Deutschland bereits von einem auch nur annähernd demokratischen System entfernt haben.

 

Die Story von "Voxe Popse"

Die Geschichte von "Voxe Popse" beginnt mit dem unerwarteten Tod des parteilosen Finanzministers einer großen Koalition. Prof. Dr. Jan Mayerhof (48) war ein Quereinsteiger in die Politik, der in den knapp zwei Jahren seines Wirkens in dieser Position große Veränderungen in der Finanzpolitik Deutschlands, der EU und der Regulierung des internationalen Finanzmarktes erreicht hat. Kraft seiner zupackenden Intelligenz, seines Charmes und guten Aussehens war er nicht nur zum faktischen Regierungschef, sondern auch zum ersehnten Vorbild und "Heilsbringer" bei einem großen Teil der Bevölkerung geworden.

 

Er hatte in einer Serie von Geheimvorträgen (siehe Mayerhofsche Gesetze) die Ziele einer neuen Partei von wenigen hochqualifizierten und charakterlich integren Mitgliedern entwickelt und zur Diskussion gestellt. Aufgrund seiner überwältigenden Zustimmungsraten in der Bevölkerung konnte er erhoffen, mit einem solchen Elite-Team eine Zweidrittelmehrheit im Parlament zu erreichen. Dies würde grundlegende Änderungen der Verfassung und der Regierung ermöglichen.

 

Mayerhof wird in einer kompromittierenden Stellung erstickt und nackt vor einem Spiegel aufgefunden, was natürlich sofort an die Medien durchgestochen wird. Die Staatsanwaltschaft glaubt jedoch bald nicht mehr an einen Unfall bei besonders ausgefallenden Masturbationstechniken. Deshalb gerät die 25jährige Freundin des Ministers, eine Studentin der Kunstgeschichte, und eine Reihe anderer Verdächtiger ins Visier der Ermittler. Ihnen weit voraus ist jedoch der stark übergewichtige Chefredakteur einer privaten Rundfunkstation zu der auch eine Lokalzeitung gehört. Er kann seine Schwester, die mit einem wichtigen Mann der US-Spionagebehörde NSA verheiratet ist, mit ihrem Vorleben erpressen. Da Mayerhof schon lange in den USA verhasst war, gelingt es ihr relativ leicht, ihren Mann zu überzeugen, brisante Informationen an ihren Bruder in Deutschland durchsickern zu lassen.

 

Es beginnt die Jagd nach den USB-Sticks, auf denen die Transkripte der Vorträge gespeichert sind, die Mayerhof zu sechs Themenkomplexen an verschiedenen Wochenenden an geheim gehaltenen Orten gehalten hatte. Als diese Materialien Schritt für Schritt gefunden werden, erhalten sie schnell von einigen Insidern die Bezeichnung "Die Mayerhofschen Gesetze".