Beispiele für Anwendungen der Kunst der passiven Lüge

Autor: Marc DeSargeau

 

 

Was sind passive Lügen? Wo wird die Kunst ihrer Anwendung beschrieben?

Es handelt sich bei passiven Lügen nicht um Informationen, von denen derjenige, der sie verbreitet weiß, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. In solchen Fällen ist der Lügner moralisch und manchmal auch rechtlich angreifbar. Zudem sind die gewöhnlichen Lügen in der Regel leicht zu entlarven.

Passive Lügen sind viel gefährlicher: Sie verwenden Ausschnitte der Wahrheit und verarbeiten sie in einer Weise, die beim Empfänger solcher „Informationen“ ein Bild entstehen lassen, welches mit der Realität nicht viel zu tun hat. Wenn er diese Manipulation nicht durchschaut, hat er sich gewissermaßen selbst belogen. Der passive Lügner kann seine Hände also in Unschuld waschen, er hat ja nichts Unwahres verbreitet.

Eine Sammlung solcher Methoden ist im Buch „Müllers Manual, Bewährte Methoden zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung“ zu finden.

In den Texten auf den Unterseiten dieses Reiters wird auf die Anwendung der Methoden passiven Lügens verwiesen, die zum jeweiligen Thema passen. Im Interesse der Vereinfachung werden für die Verweise auf Methoden der passiven Lüge Abkürzungen verwendet. Ein Beispiel: MM C-2 steht für die Methode 2 aus dem Abschnitt C (also C-2) aus Müllers Manual (abgekürzt MM).